Einsatz sozialer und mobiler Technologien zur Prävention von Jugendarbeitslosigkeit

Montag, 05.12.2016, 18:30 Uhr,
O 25 | Hörsaal 1 (H1) der Uni Ost

Vortrag von Prof. Dr. Mathias Klier
Institut für Technologie- und Prozessmanagement, Universität Ulm

Jugendarbeitslosigkeit ist in Europa ein drängendes soziales Problem. Nicht nur in vielen südeuropäischen Ländern (z T. mit Jugendarbeitslosenquoten von mehr als 50%), sondern auch in deutschen Städten wie Berlin, sind zahlreiche junge Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Für die heutige Generation der Jugendlichen, die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes hat dies schwerwiegende Konsequenzen. Bei der effektiven Prävention von Jugendarbeitslosigkeit spielt insbesondere der Übergang von Schule zu Ausbildung eine zentrale Rolle. Gerade dort mangelt es heute aber noch an konkreten innovativen Lösungskonzepten, die Jugendliche in ihrer Lebensrealität, geprägt durch soziale und mobile Technologien (z. B. Twitter, Facebook und WhatsApp), abholen. Das im Vortrag fokussierte Projekt in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit möchte hier einen Beitrag leisten. Konkret wird ein auf sozialen und mobilen Technologien basierender Ansatz entwickelt, um Jugendliche in der Phase der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen. Grundlage ist der Einsatz von Peer-Gruppen in sozialen Medien, welche ergänzend zum herkömmlichen Beratungsangebot etabliert werden. Analog zu Konzepten wie Weight Watchers werden so die gegenseitige Motivation, Unterstützung sowie der Gruppenehrgeiz unter Gleichgesinnten gefördert. Die Realisierung der Peer-Gruppen erfolgt in Form sogenannter mobiler Job Finding-Communities. So können sich Jugendliche zeitlich und örtlich flexibel mittels sozialer Medien online und per Smartphone untereinander sowie mit einem*er Berufsberater*in zu Fragen rund um das Thema Berufswahl, Ausbildungssuche und -bewerbung austauschen und beraten.

 

 


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