Statistische Paradoxa – Irren ist menschlich

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Montag, 28.11.2016, 18:30 Uhr,
O 25 | Hörsaal 1 (H1) der Uni Ost

Vortrag von Prof. Dr. Markus Pauly
Institut für Statistik, Universität Ulm

Rauchen ist gesund und die mütterliche Ernährung ist verantwortlich für das Geschlecht des Kindes.

Solche und ähnliche kuriosen statistischen Schlussfolgerungen und Irrtümer treten leider zuhauf in wissenschaftlichen Publikationen mit quantitativem Bezug auf und können die wissenschaftliche Arbeit auf spezifischen Gebieten über Jahre hinweg negativ beeinflussen; aber auch zu öffentlichem Ruhm führen.

Zurückzuführen sind diese beispielsweise auf einfache menschliche Denkfallen, festgefahrene Interpretationen, ein irrtümliches Verständnis von Wahrscheinlichkeiten, unpräzise Formulierungen von Problemstellungen oder eine falsche Verwendung von statistischen Methoden.

Derartige statistische Paradoxa sollen in diesem Vortrag näher beleuchtet und erklärt werden. Dazu werden neben historischen (wie dem von Simpson) auch aktuelle Irrtümer exemplarisch aufgeführt, diskutiert, verständlich analysiert und mögliche statistische Fallstricke aufgezeigt. Dabei wird sich zeigen, dass die meisten in der Tat auf den Titelzusatz "Irren ist menschlich“ zurückzuführen sind und sich häufig durch den Einsatz von gesundem Menschenverstand verhindern lassen.

Prof. Dr. Markus Pauly

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