Notbetreuung während Schul- und Kita-Betretungsverbote aufgrund der Coronapandemie

evtl. Unabkömmlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers erforderlich

Kita- und Schulschließungen sind regulär nicht mehr vorgesehen.

Falls einzelne Schulen/ Klassen / Kitas auf Notbetreuung umstellen und Sie bei der Universität unabkömmlich sind, kann dies Ihre Instituts-/ Dezernats- bzw. Einrichtungsleitung kurz begründen und an maria.stoeckle@uni-ulm.de den Antrag (Formular der Schule/Kita oder das auf dieser Seite unten eingestellte Formular) senden.

In vielen Fällen werden die Kitas und Schulen keine Unabkömmlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers verlangen. Wird diese aber benötigt und Sie sind für die Universität unabkömmlich, können Sie diese beantragen (siehe unten).


Falls Sie eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers bei der Tagesmutter, Kita oder Schule vorlegen müssen, um Zugang zur Notbetreuung zu erhalten und Sie die Voraussetzungen für die Unabkömmlichkeit erfüllen:

evtl. gibt es auch spezielle Formulare Ihrer Kita oder Schule

Antrag/ Erklärung der Unabkömmlichkeit, AG: Universität Ulm (ohne Medizinische Fakultät) word *, pdf
Beschäftigte aus dem Bereich der Medizinischen Fakultät wenden sich bitte direkt an die Personalsachbearbeitung der Klinikumsverwaltung.

Der Antrag ist von der Instituts-/ Dezernats- bzw. Einrichtungsleitung an maria.stoeckle@uni-ulm.de zu senden. Die Unterschrift der Erziehungsberechtigten am Ende des Formulars kann auch erst nach Ausstellung der Bescheinigung durch Frau Stöckle erfolgen.

*am besten vor dem Öffnen zuerst abspeichern; hierzu: Link mit rechter Maustaste, Ziel speichern unter ... und dann erst von diesem Speicherort öffnen

Ausweitung Kinderkrankengeld 2021+22+23 bei gesetzl. Krankenversicherung
bei < 12 Jahre alten Kindern oder pflegebedürftigen Kindern

Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerable Personengruppen vor COVID-19 vom 16.09.2022: auch im Jahr 2023 kann jeder gesetzlich versicherte Elternteil pro Kind 30 Tage Kinderkrankengeld beantragen, bei mehreren Kindern insgesamt maximal 65 Tage. Für Alleinerziehende besteht ein Anspruch auf 60 Tage pro Kind, bei mehreren Kindern sind es maximal 130 Tage.

Achtung:
Ab 08.04.2023 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld wieder nur bei Erkrankung des Kindes und entsprechendem Betreuungsbedarf, sofern keine weitere Verlängerung geregelt wird. (Stand: 21.11.2022)
Bis zum 07.04.2023 Anspruch auf Kinderkrankengeld auch für Tage, an denen Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen werden oder deren Betreten, auch auf Grund einer Absonderung, untersagt wird, oder wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird, oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.
Sie können die Leistung direkt bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse beantragen.

Mitteilung an den/die Vorgesetzte/n über den Verhinderungsgrund und ggf. Abstimmung zum Home Office. Bei Nutzung der Kinderkrankentage senden Sie eine Kopie des Antrags für die Krankenkasse mit allen dafür notwendigen Nachweisen an AU-Sachbearbeiter(at)uni-ulm.de
Fragen und Antworten - aufbereitet vom Bundesgesundheitsministerium
Info Bundesfamilienministerium über die zusätzlichen Kinderkrankentage
Für die Zeit des Bezugs von Krankengeld ruht für beide Elternteile der Anspruch nach § 56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes. Die Eltern können wählen: Bezug von Kinderkrankengeld nach §45 SGB V oder Entschädigungszahlung nach §56 Absatz1a IfSG.

Für privat Krankenversicherte ohne Beihilfeanspruch kam bis 23.09.2022 eine Entschädigung nach § 56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes infrage. Die Gesetzesregelung über die Entschädigung wurde nicht über den 23.09.2022 hinaus verlängert. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Personalsachbearbeiterin, ob und inwiefern Regelungen für Beamtinnen und Beamte entsprechend angewandt werden können. (Stand: 21.11.2022)

Zur Vermeidung von Verdienstausfällen können Sie zur Kinderbetreuung vorrangig in Telearbeit oder im Home-office arbeiten (sofern möglich), Urlaub oder Gleitzeitguthaben einsetzen.


Landesbeamtinnen und -beamte
Auf Beamtinnen und Beamte findet weder die Regelung nach § 45 Abs. 2a SGB V noch die Regelung nach § 56 Abs. 1a IfSG unmittelbare Anwendung. Es ist daher eine sinngemäße Übertragung der Zielrichtung dieser gesetzlichen Regelungen auf den Beamtenbereich vorzunehmen. Unter Berücksichtigung, dass das Kinderkrankengeld der gesetzlich Versicherten in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts beträgt, können daher über den Regelungsumfang des § 29 Abs. 2 AzUVO hinaus nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 AzUVO zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, für die notwendige Dauer der Abwesenheit in den Kalenderjahren 2022 und 2023 für jedes Kind jeweils weitere 18, für alleinerziehende Sorgeberechtigte 36 Sonderurlaubstage unter Belassung der Bezüge (weitere Kinderkranktage) gewährt werden. Diese weiteren Kinderkranktage sollen jedoch nicht mehr als 36 Arbeitstage, bei alleinerziehenden Sorgeberechtigten nicht mehr als 72 Arbeitstage, im jeweiligen Kalenderjahr betragen. Unberührt bleibt die Gewährung von Sonderurlaub nach § 29 Abs. 2 AzUVO und wegen schwerer Erkrankung eines Kindes nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 AzUVO i. V. m. Nr. 46.4 BeamtVwV in dem dort dargelegten Umfang. Unabhängig davon bleibt die Möglichkeit, bei Bedarf und auf Antrag der Beamtin oder des Beamten Urlaub unter Wegfall der Bezüge nach § 31 Abs. 1 i. V. m. Abs. 3 AzUVO für weitere Arbeitstage zu gewähren. (für Tage bis 07.04.2023 - sofern keine Verlängerung)
Bei Bedarf sprechen Sie bitte mit Ihrer Personalsachbearbeiterin, um die Möglichkeiten für Sie zu prüfen, auch für Zeiträume nach dem vorgenannten Datum.
Es können auch positive Arbeitszeitguthaben und Alturlaub in Anspruch genommen werden.
Ausgenommen ist die Zeit, in der ohnehin Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen sind (reguläre Schul- oder Kitaferien) und wenn die Möglichkeit besteht, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (z. B. Notbetreuung in der Schule oder Betreuungseinrichtung).
Evtl. kommt auch Sonderurlaub unter Belassung der Bezüge in Betracht.

Bei Vorliegen besonderer bzw. härtefallbegründender Umstände können evtl. bei Ausschöpfung der aufgeführten Möglichkeiten noch weitere Hilfen/ Lösungen infrage kommen. Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt mit Ihrer Personalsachbearbeitung auf.