Prof. Dr. Mathias Klier
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mathias.klier(at)uni-ulm.de
Gefördert durch
Die gemeinsame Nutzung von Daten eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten, Lieferketten besser zu steuern und datenbasierte sowie KI-gestützte Geschäftsmodelle zu entwickeln. Gleichzeitig entstehen beim Austausch von Daten über Unternehmensgrenzen hinweg erhebliche technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Insbesondere Anforderungen an Cybersicherheit, Datenqualität und regulatorische Konformität erschweren es vielen KMU, entsprechende Vorhaben sicher und skalierbar umzusetzen.
An diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt „Sichere und skalierbare Lieferketten für KMU“ (SafeScale-KMU) an. Im Projekt werden vier exemplarische KMU-Lieferketten untersucht und gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen konkrete Anwendungsfälle für eine sichere datenbasierte Zusammenarbeit entwickelt und erprobt. Dabei werden betriebswirtschaftliche, technische und rechtliche Anforderungen systematisch zusammengeführt. Konkret sollen technische Proofs of Concept sowie ein niedrigschwelliges Webtool entwickelt werden. Das Webtool soll KMU dabei unterstützen, eigene Anwendungsfälle zu bewerten, Risiken und Anforderungen einzuordnen und geeignete Maßnahmen für eine sichere und skalierbare Datenzusammenarbeit abzuleiten.
Kooperationspartner: Ferdinand-Steinbeis-Institut & Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V.
Projektzeitraum: August 2026 bis Januar 2029
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) für den Zeitraum 01.08.2026 bis 31.01.2029 gefördert.
Ziel der Fördermaßnahme „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ vom BMWE ist es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen für IT- und Cybersicherheitsrisiken zu sensibilisieren, ihr Sicherheitsniveau zu erhöhen und sie bei der sicheren digitalen Transformation zu unterstützen.
Die im Projekt SafeScale-KMU gewonnenen Erkenntnisse werden in ein praxisnahes Webtool, Leitfäden, Demonstratoren und Transferveranstaltungen überführt. Dadurch sollen KMU befähigt werden, datenbasierte Kooperationen in Lieferketten sicher, souverän und skalierbar umzusetzen. SafeScale-KMU trägt damit zur Stärkung der Cybersicherheitskompetenz und zur sicheren Nutzung daten- und KI-gestützter Anwendungen im Mittelstand bei.