Herzlich willkommen im Musischen Zentrum / MUZ der Universität Ulm

Leider starten wir wieder unter Corona-Bedingungen und werden online arbeiten. Falls sich etwas ändert, können die Gruppen des MUZ endlich wieder live zusammenarbeiten. Schaut also immer wieder hier auf der Seite nach aktuellen Infos. Unten seht Ihr alle online-Angebote, die eben geplant sind. Meldet Euch bei Interesse an unseren Gruppen trotz allem bei der jeweiligen emailadresse, um dann wenigstens schon mal am online-Stammtisch teilnehmen zu können.

Infos : https://www.uni-ulm.de/universitaet/informationen-zum-coronavirus/
 

Hier im Musischen Zentrum kann man malen, zeichnen, drucken, bildhauern (Atelier), töpfern (Tonatelier Wiblingen), Fotos entwickeln (Fotolabor), Theater spielen (ImproTheater oder Englisches Theater), Ballett und Samba tanzen, experimentelle Musik und Kunst machen (EMU), Instrumente bauen (EMU), oder/und sich musikalisch betätigen: Samba, Chor, Orchester, Bigband, Kammerchor, Kammerorchester, Klavier spielen und auch schreiben (Schreibwerkstatt).
Jede Gruppe hat einen bestimmten Wochentag, an dem sie sich trifft. Wenn Du Dich für die Teilnahme in einer Gruppe interessierst, so melde Dich bitte bei der jeweils angegebenen Kontaktadresse, da wir zur Zeit nur in kleinen Besetzungen arbeiten können.

Das MUZ ist ein Ort der Begegnung, der Ruhe, der Inspiration, des Ausgleiches zum Alltag, der Vernetzung und der Kreativität. Beheimatet ist es in drei ehemaligen Waldarbeiterholzhütten, dem Hüttendorf. Du findest die Hütten gleich neben der Mensabaustelle, vom Uni-Eingang-Süd links um die Mensa herum. Die Veranstaltungen der größeren Gruppen finden in anderen Räumen statt, siehe einzelne Gruppen.
Das Musische Zentrum ist offen für Studierende, Mitarbeiter*innen und Professoren*innen der Universität Ulm sowie für alle Interessierten.

Kontakt und Fragen: christine.soeffing@uni-ulm.de  oder muz(at)uni-ulm.de

Eine Anmeldung für das Ton-Atelier ist zur Zeit nicht möglich!!!

 

Aktuelles Programm

Ballett draußen tanzen und üben mit Astrid Weithöner - sobald es die Inzidenzzahlen erlauben. Bitte anmelden bei: astrid.weithoener@uni-ulm.de

Freitags - experimentelle Musik & Kunst mit Christine Söffing
Wir spielen jede Woche online. Bitte anmelden bei: christine.soeffing@uni-ulm.de

Für die online-Angebote vom Atelier - siehe hier die folgende Akkordeon-Box - bitte jeweils bis eine Woche vor Start per email anmelden unter muz[at]uni-ulm.de

Atelier des MUZ: Vorträge und Workshops - online

  • Vortrag: Die Farbe Blau - am Mittwoch 5. Mai 21 von 19-20 Uhr

    Blau machen und sein, blaues Blut, blaue Stunde, blauer Brief... 

    Die Farbe Blau hat viele Aspekte - psychologisch, physikalisch, künstlerisch. 

    Blau ist ambivalent und dennoch die Lieblingsfarbe der Deutschen. 

    Malen wir uns also aus, warum das so ist. 

     

    Bertram Bartl, Künstler

  • Workshop: Tanzende Klänge - Freie Malerei zu Musik, 4 x Montags abends von 19 bis 21 Uhr. Termine: 26.4. - 17.5.21

    Klänge haben Rhythmen, die mit zwei Pinseln gleichzeitig, einer in jeder Hand, über das Blatt tanzen können. Klänge rufen Erinnerungen hoch, die als Bild oder über Emotionen Motive für die Malerei sein können. Klänge lassen vor dem geistigen Auge ganze Filme entstehen mit weiten Landschaften, tollen Erlebnissen und wunderbar duftendem Ambiente. Klänge lassen einen relaxen und frei und fröhlich, einfach so im Jetzt, leuchtende Farben auf das Blatt zaubern.

    Du benötigst als Platz vielleicht Deinen Küchentisch oder den Fußboden und rollst Packpapier von der Rolle darauf aus. Dann zwei dicke & einen dünnen Pinsel, flüssige Farben (Wasserfarben, Guache oder Acryl) in Farbtönen, die Du gerne magst, einen Wasserbecher, eine Mischpalette und einen Putzlappen.

    Wir besprechen zu Anfang die Inspiration, hören dann gute Musik und legen los.

    Per händi oder zoom zeigen wir die Arbeiten und besprechen sie.

    Christine Söffing, Künstlerin, Erwachsenenbilderin, Museumspädagogin

  • Workshop: WORT-BILDER. Visuelle Poesien. 3 x Mittwochs abends von 19-21 Uhr. Termine: 12.5. bis 26.5.21

    Das Experiment mit dem Wort, mit dem Klang formte unsere Sprache. Sprache ist Spiel mit Lauten und Bedeutungen - und wenn wir einmal Kinder mit Sprache spielen hören, bekommen wir eine Ahnung, wie einst die Sprache mit all ihren Gesetzen und Regeln, ihren Eigenheiten und Bedeutungsebenen sich formte. Diese Lust am Spiel wollen wir nachvollziehen, indem wir aus Worten Bilder machen: Visuell-poetische Schöpfungen, die gleichermaßen als Literatur und als Bildkunstwerk funktionieren.

    Künstler wie Morgenstern, Erwin Pischel, Ernst Jandl oder Franz Mon spielten mit dem "Wort-Bild": Wir lassen uns von ihnen zu eigenen Kreationen anregen. Alles, was wir dazu benötigen, sind Papier, Schere (oder Cuttermesser), Kleber und viel Freude am - Spiel!

    Material: Alte Zeitungen oder bedruckte Papiere, Cuttermesser, Papier, Kleber, Tusche, Stifte ... und jede Art von Schreibmaterial, die man gern hat.

    Florian L. Arnold, Künstler & Schriftsteller

  • Workshop: Neurografik. 4 x Montags abends von 19-21 Uhr. Termine: 24.5. bis 14.6..21

    Mona Hapke, Künstlerin

  • Workshop: Subjektive Mythologien.  4 x Dienstags abends von 19-21 Uhr. Termine: 25.5. bis 15.6.21

    Sind zufällige Funde wirklich zufällig oder Ergebnis undurschaubarer Wirkzusammenhänge? Was zunächst wie Verschwörungstheorie klingt, hat aber einen ganz einfachen Namen: Intuition.

    Scheinbar bedeutungslose Gegenstände erhalten neue Bedeutungen. Diesen Vorgang kennen wir alle aus dem trivialen Alltag.

    Im Workshop geht es darum, wie sich solche Vorgänge künstlerisch fruchtbar machen lassen. Gestaltungsvorgänge können Alltagsgegenstände mit Bedeutung aufladen, so wie ein Akku aufgeladen werden kann. 

    Wir werden uns auch mit der Frage beschäftigen, wie aus Gegenständen und Material gestaltete Bilder oder Objekte beschaffen sein müssen, damit sie den Wechsel von der Alltagswelt in die Welt von Kunst und Poesie überleben und dann zu einer neuen Daseinsform gelangen.

    Dabei werden wir auch dem Irrtum und dem Scheitern ins Auge sehen und möglicherweise Sackgassen durchstreifen auf der Suche nach dem Wesentlichen.

    Wir arbeiten praktisch mit zufällig „aufgetauchten“ oder/und mit bewusst herausgekramten Gegenständen, die auch vor dem ersten Termin gesammelt werden können (nicht müssen). Diese praktischen Arbeitsphasen wechseln mit Gesprächen ab, in denen wir uns über die Gestaltungsprinzipien, unsere unterschiedliche Vorgehensweisen und technische Fragen austauschen. Als Werkezeuge verwenden wir das, was in jedem einzelen Haushalt vorhanden ist, auch wenn diese Voraussetzungen dann unterschiedlich sind. 

    Zum Googeln: > Objektkunst    > Assemblage

    Reinhard Köhler, Künstler & Musiker

  • Workshop: KLEIN(ST)SKULPTUREN: Der eigene Skulpturenpfad fürs heimische Regal. 4 x Mittwochs abends von 19-21 Uhr. Termine: 2.6. bis 23.6.21

    Aus Rest- und Fundmaterialien Kunst machen? Das geht. Mit Dozent Florian L. Arnold probieren wir aus, wie sich aus Draht, Papier, Stoff, Pappe, Fundobjekten und allerlei "armen" oder beschädigten Materialien kleine ansprechende Kunstwerke herstellen lassen. Mit Impulsen aus der Welt der "großen" Skulpturen stimmen wir uns ein, um dann ins eigene kreative Tun einzusteigen. Keine Angst: Für diese Skulpturen findet sich überall ein Plätzchen - der eigene Skulpturenpfad fürs heimische Regal, hier beginnt er.

    Material: Fundstücke, Kleber, Heißkleberpistole (so vorhanden), Farben (bevorzugt Acrylfarben), Pinsel, (Blumen-)Draht, Papiere, Stoffreste ... etc.

    Florian L. Arnold, Künstler & Schriftsteller

  • Workshop: „Collage trifft Tape art“ Mischtechnik mit Acrylfarben, Tapes, Stiften, Papier. 4 x Donnerstags abends von 19-21 Uhr. Termine: 10.6. bis 1.7.21

    In diesem Kurs zeige ich, wie mit Farben, geklebten Tapes, Stiften und Papier, also vielen unterschiedlichen Materialien zusammen, neue künstlerisch wertvolle Kombinationsmöglichkeiten entstehen, aus diversen Papierresten, neu zusammen gesetzt, interessante Collagen werden, danach schichtweise übermalt oder überzeichnet interessante Strukturen eine grafische, abstrakte oder gegenständliche Form ergeben und suchen nach dem, was das Bild uns zeigt, folgen der Spur der im Material versteckten Sprache, indem wir unserer eigenen Fantasie und Intuition einen großen Raum geben, sich zu entfalten.

    Material (beim ersten Termin irgendwas, was Ihr so habt, der Rest wird besprochen): Papier, Pappen (wer mag: 4-5 Leinwände oder Holzuntergründe, ca. 60x60 oder 60x80),1-2 Rollen Tape / Tesa /Tesakrepp, verschiedene Papierreste, Farben, schnelltrocknende, die vorhanden sind, am besten Acryl, Farbstifte, Fineliner, Zeichenkohle,1 breiter Pinsel, 3-4 dünne bis mittlere Pinsel, Schere, Holzleim

    Amei Gerlinde Wöllmer, Künstlerin & Pädagogin

  • Aktionsabend: Wie man dem toten Hasen sein Bild erklärt. Ein Kunstabend zu Josef Beuys. Ein Abend: Dienstag, von 19-21:30 Uhr. Termin: 6.7.21

    Das eigene Leben im sozialen Kontext als kreativen Prozess zu gestalten, war Beuys Grundidee. Die Mehrdimensionalität des Lebens durch visuelle Symbole künstlerisch zum Ausdruck zu bringen, ist das Anliegen des Abends. Einem „alten toten Hasen“ die Bilder zeichenhaft zu erklären, könnte uns laut Beuys zum Ereignis einer Wiedergeburt oder Auferstehung in guter Gesellschaft werden.

    Schreibpapier, ein dicker Bleistift und einiges von dem, was eine gewöhnliche Küche hergibt, werden zu Werkzeugen unseres persönlichen Kunstbegriffs.

    Friedrich W. Heitmann, Bildhauer und Therapeut.

Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen

Wir, die Gruppen des MUZ, veranstalten Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen, Art-Lectures, Performances, Lesungen und gelegentlich Ausflüge. Alle aktuellen Termine findest Du / finden Sie auf unsere Seite "Termine".

Aktuelles

Der Universitätschor und der Kammerchor suchen dringend Tenöre zum Mitsingen!

Uni-Ulm Campus-Navigator

Informationen zu Parkmöglichkeiten, ÖPVN Haltestellen und der Hörsaalfinder sind zu finden mit dem Campus-Navigator der Uni Ulm.

Campus-Navigator