immersight entwickelt mit dem 3D-Workroom ein System, um Räume mittels 360°-Kamera zu erfassen, zu vermessen und virtuell zu betreten. Für diese Anwendung existiert keine native App - sondern eine Web-Anwendung basierend auf JavaScript, konkret ThreeJS. Dabei gibt es einen Edit-Mode (um Messungen vorzunehmen und 3D-Modelle zu platzieren, geht nur logged in) und einen Viewing-Mode, wenn man einen Virtuellen Raum einfach nur per Link teilt (anonym).
Hier ein Biespiel (Viewing-Mode): https://3d-showroom.com/projectlink/QyMVuVjQsO8jk3f148zs
Die Projekte im 3D-Workroom dienen meistens der Baustellendokumentation und -kommunikation. Das bedeutet, verschiedene Mitarbeiter eines Bauunternehmens machen zu verschiedenen Zeitpunkten mit der 360°-Kamera Aufnahmen vom Baufortschritt und laden diese Aufnahmen dann ins Projekt. Eine Vermessung und Begehung ist derzeit nur am PC, Laptop oder Tablet per Webbrowser möglich. Um einen noch immersiveren Zugang zu den virtuellen Räumen zu erhalten, soll es ermöglicht werden, diese Räume mittels XR-Brille zu betreten und ggf. mit dem Raum zu interagieren. Das heißt, den Raum auszumessen und Objekte einzusetzen.
Es soll der aktuelle JS-Code, der den virtuellen Raum lädt und darstellt, erweitert oder umgeschrieben werden auf WebXR (mittels ThreeJS), sodass man die Räume immersiv mit einer VR-Brille (Meta Quest oder GoogleXR) betrachten kann. Die WebXR Anwendung kann durch Aufrufen des Links zum Virtuellen Raum mittels XR-Device gestartet werden (Standalone-Mode). Genau so könnte aber der Virtuelle Raum auf einem PC/Laptop/Tablet geöffnet werden, dann über einen QR-Code ein XR-Client direkt auf dem XR-Device gestartet werden. Die Web-Anwendung auf dem Browser im PC/Laptop/Tablet könnte mittels Web-Schnittstelle mit dem XR-Device kommunizieren und Informationen (z.B. aktuelle Blickrichtung) zurücksenden (Client-Mode).
Der aktuelle JS-Code zum virtuellen Begehen hat einen Edit-Mode (User ist logged in) und so kann der Benutzer aktiv im Raum Veränderungen vornehmen. Das bedeutet, er kann Messungen im Raum machen oder auch 3D-Modelle platzieren. Diese Interaktion ist auch mittels XR-Brille möglich, da die meisten Brillen noch Controller für die Hände mitbringen. Es soll überprüft werden, in welchem Umfang Interaktionen im XR-Mode mit XR-Brille möglich sind.
Mit der 3D-Showroom Windows Software hat die Firma immersight noch einen Standalone Client für die Präsentation von Virtuellen Räumen, die häufig an einem PC+TV verwendet wird. Diese wird im Verkaufsprozess mit neuen Kunden verwendet. Hier ist ein Beispiel für einen virtuellen Raum: https://3d-showroom.com/kojelink/pp7xhH
Es ist möglich, eine Google Cardboard VR-Brille zu verwenden. Für Android wurde eine eigene App für diesen Zweck entwickelt (Panoramabrille-App). Diese App ist veraltet und die Funktion könnte durch den neuen WebXR-Client auch übernommen werden.
Ziele in Stufen
- Virtuelle Räume sind mittels WebXR auf einer VR Brille (Meta Quest) erlebbar
- Möglichkeiten der Interaktion prüfen, z.B. Objekte im Raum platzieren
- Standalone Mode erweitern auf Client-Mode
- WebXR-Client für Meta Quest auch an die 3D-Showroom Software anschließen
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