Adiabatenexponent von Gasen

Adiabatische Prozesse liegen vor, wenn das System keine Wärme mit seiner Umgebung austauscht. Bei Gasen ist typischerweise der Fall, wenn Volumen- oder Druckänderungen sehr schnell ablaufen. Der Adiabatenexponent ist abhängig von der Anzahl Freiheitsgrade der Gasmoleküle.

Überblick

Methode nach Clément und Désormes

Der Aufbau besteht aus einer großen Glasflasche mit zwei Ventilen und einem U-Rohr-Manometer. Das System wird in zwei Zuständen mit unterschiedlichen Drücken und leicht unterschiedlichen Volumina betrachtet. Die Zustandsänderung erfolgt adiabatisch.

Method nach Rüchardt

Es stehen zwei unterschiedliche Versuchsaufbauten zur Verfügung, die nach demselben Prinzip funktionieren: In einem Rohr, das mit einem größeren Gasvolumen in Verbindung steht, oszilliert eine Kugel bzw. ein Zylinder. Aus der Frequenz, dem Gasvolumen und weiteren Versuchsparametern kann der Adiabatenexponent berechnet werden. Ein- und mehratomige Gase stehen für die Versuchsdurchführung zur Verfügung.

Kontakt: Prof. Dr. Berndt Koslowski (Institut für Quantenoptik)