Umwelt- und Ressourcenökonomik

 

Diese Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Bachelor-Studenten und Studierende des MSc. "Nachhaltige Unternehmensführung". Bachelor-Studenten können sich die Vorlesung entweder als VWL-Wahlpflichtfach oder als Schwerpunktmodul Economics anrechnen lassen (Bachelor: 6 LP).

Die Vorlesung liefert einen Überblick über die Umwelt- und Ressourcenökonomik mit einem methodischen Schwerpunkt auf mikroökonomische, theoretische Analyse. Zentrale Fragestellung sind die Gründe für negative Externalitäten, eine Form des Marktversagens bei dem die Handlung eines Akteurs A einen anderen Aktuer B schädigt. Bei seinen Handlungen berücksichtigt Akteur A diesen Effekt nicht, was schlussendlich zu einem nicht Wohlfahrtsoptimalen Resultat führt.

Wir untersuchen die Eignung verschiedener Instrumente des Umweltschutzes wie z.B. Verboten, Grenzwerten, Steuern und Zertifikaten bezüglich deren Effizienz und arbeiten deren Vor- und Nachteile in der praktischen politischen Umsetzung heraus. Im Zusammenhang mit dem Coase Theorem stellen wir uns die Frage, ob anstelle von Staatseingriffen auch privatrechtliche Verhandlungslösungen den negativen Externen Effekt beseitigen können.

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Problemstellungen in den Bereichen Umweltschutz, Klimawandel und Energieversorgung. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen endlichen Ressourcen wie z.B. Kohle und nachwachsenden Ressourcen wie z.B. Fische.

 

Aktuelle Neuigkeiten

Die Vorlesung beginnt am Dienstag den 23.04 um 10:15 Uhr im H21.

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