Scientists dream about doing great things. Engineers do them. (James A. Michener )

Durch die fachliche Breite der Forschung der Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Universität Ulm ist auch das Studium breit und vielfältig ausgerichtet. Dies wird z.B. deutlich durch zukunftsweisende Themen der Forschung und Lehre in Bereichen wie:

  • Informationstheorie und Sicherheit in Informationssystemen
  • Hochautomatisiertes Fahren
  • Eingebettete und verteilte Systeme
  • Integrierte Schaltungen und Hochfrequenzsysteme
  • Kognitive Systeme und Mensch-Maschine Schnittstelle
  • Uvm.

Im Unterschied zu Hochschulen, die oft von Beginn an auf bestimmte Anwendungsbereiche spezialisieren, ist das Ingenieursstudium an der Universität Ulm bewusst breiter und allgemeiner angelegt.

Den Studierenden wird ein intensives Grundlagenstudium geboten, in dem neben einer breiten Ausbildung in Mathematik die Grundlagen in Elektrotechnik und Informatik vermittelt werden. Ab dem 3. Semester kommen dann immer mehr Vertiefungsmöglichkeiten dazu, die insbesondere als Vorbereitung auf ein spezialisiertes Masterstudium vorbereiten.

Die breite universitäre Ausbildung befähigt die Absolventinnen und Absolventen, sich im Laufe des Studiums und des späteren Berufslebens immer wieder auf neue Anforderung einstellen und damit die vielfältigen Möglichkeiten des Fachs nutzen zu können.

Die exzellente Hard- und Software Ausstattung der Labore für Forschung und Lehre wird in zahlreichen Veranstaltungen und Projekten genutzt, und führt die Studierenden praxisnah an technische Problemlösungen heran.

Interessierte Studierende der Elektrotechnik bekommen an der Universität Ulm frühzeitig die Möglichkeit, sich in den Forschungsgruppen der Fakultät einzubringen.

Die Drittmittelstärke der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik, die Kooperation und Vernetzung mit einer Vielzahl von lokalen, überregionalen und internationalen Industriepartnern bieten den Studierenden beste Bedingungen für eine spätere Karriere.

Das sehr technisch geprägte, industrielle Umfeld der Universität Ulm mit teils weltmarktführendem Mittelstand, sowie lokal und regional ansässigen Konzernen wie z.B. BMW, Bosch, Airbus, Continental, Daimler, IBM, Liebherr, NSN, Porsche, Siemens oder Zeiss, bietet eine einmalige Forschungsumgebung für die Ingenieurwissenschaften und die Informatik. Für die Studierenden bietet dieses Umfeld die Möglichkeit, als Werkstudent während des Studiums, in Kooperationsprojekten während des Abschlussarbeiten, und nach dem Studium als Einstiegsposition exzellente Chancen zu haben. Dies wird unterstrichen durch die hohe Nachfrage nach akademischem Nachwuchs durch diese Unternehmen, um eine forschungsnahe und innovative Produktentwicklung zu erhalten.

Studienziele

Der Bachelor Studiengang Informationssystemtechnik qualifiziert die Studierenden sowohl für einen wissenschaftlich orientierten Masterstudiengang an einer Universität, als auch für diejenigen Berufsfelder, in denen Konzeption und Entwicklung komplexer Informationssysteme in Vordergrund stehen. Dazu zählen insbesondere Systeme aus den Bereichen eingebetteter Systeme, Kommunikationstechnik und technischer Informatik.

Der Studiengang vermittelt dabei die analytischen, kreativen und konstruktiven Fähigkeiten in den grundlegenden Kernfächern des Grenzbereichs der klassischen Elektrotechnik und der angewandten Informatik und der Informationssysteme.

Grundlage für das vertiefte Verständnis dieser Kernfächer bilden die Module aus Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik. Im Zentrum des Studiums stehen die informationssystemtechnischen Kernfächer. Die späteren Informationssystemtechniker beherrschen allgemeinen Grundlagen der Elektrotechnik und der Informatik und können sich mit Hilfe dieser Terminologien, Methoden und Denkweisen Spezialgebiete kompetent erschließen.

Sie kennen die Eigenschaften und Einsatzweisen elektronischer Bauelemente. Sie sind in der Lage, digitale Schaltungen zu entwerfen und deren spezifische Implementierungseigenschaften gegeneinander abzuwägen. Sie beherrschen die theoretischen Darstellungsweisen deterministischer und stochastischer Signale und können lineare zeitinvariante Systeme analysieren. Sie kennen die grundlegenden Methoden moderner Hochfrequenzübertragungstechnik und können Rechnernetze analysieren und entwickeln. Sie sind in der Lage, Eigenschaften verschiedener Rechnerarchitekturen zu analysieren und bewerten, sowie die Interaktion bis hoch zur Betriebssystemebene zu verstehen. Sie kennen insbesondere die spezifischen Anforderungen von eingebetteten Systemen und können diese entwickeln.

Im Wahlpflichtbereich hat der Studierende die Möglichkeit, Module aus der Informatik und Elektrotechnik zu kombinieren. Insbesondere werden Module an der Schnittmenge der beiden Disziplinen angeboten; damit wird die klassische Fächertrennung aufgehoben. Die Absolventen erweitern ihr Wissen und ihre Qualifikationen in diversen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik, Bioinformationstechnik, technischer Informatik und verteilten Systemen.

Der Erwerb zusätzlicher Qualifikationen in den Bereichen Betriebswirtschaft, englische Sprache, Präsentationstechniken und Team- und Kommunikationsfähigkeit qualifiziert die Absolventen sowohl im Bereich sozialer Kompetenz und versetzt sie in die Lage, selbstständig Projekte im Gebiet der Informationssysteme durchzuführen und zu präsentieren. Darauf aufbauend zeigt der Studierende in der abschließenden Bachelorarbeit, dass er in der Lage ist, die zu einer Problemlösung relevanten Informationen - insbesondere aus dem Studienprogramm aber auch aus der weiterführenden Literatur - zu sammeln, zu bewerten und zu interpretieren, und darauf aufbauend auch fachbezogene Positionen und Problemlösungen zu formulieren und argumentativ zu verteidigen.

Durch die Durchführung von praxisorientierten Projektarbeiten, einem optionalen Industriepraktikum und dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen erhalten Absolventen des Bachelor-Studiengangs eine erste Berufsqualifikation in Forschung und Entwicklung, Produktion, Instandhaltung oder Vertrieb.

Die Absolventen des Bachelor-Studiengangs Informationssystemtechnik haben ein breites Wissen und Verstehen der Grundlagen der modernen Informationssystemtechnik. Sie verfügen über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien, Prinzipien und Methoden auf dem Stand der aktuellen Fachliteratur und sind in der Lage, das erworbene Wissen zum Verständnis und der Konstruktion informationstechnischer Systeme anzuwenden, sowie selbstständig durch weiterführende Lernprozesse zu ergänzen.<xml></xml>

Studienplanung Bachelor

Für die Bachelor- und Masterstudiengänge Elektrotechnik und Informationssystemtechnik sind Studienpläne (siehe Dokumente) vorgegeben, welche eine Übersicht über die Pflicht-, Wahlpflicht-, und Wahlmodule des Studiengangs bieten. Die zeitliche Abfolge in den Studienplänen stellt einen Vorschlag für den Ablauf des Studiums in der Regelstudienzeit dar, ist aber nicht verpflichtend. Verpflichtende Fristen sind in der fachspezifischen Prüfungsordnung sowie der Rahmenordnung gegeben - unten stehend sind einige wichtige explizit angegeben. Eine Übersicht über alle Module und Modulbeschreibungen bietet das Modulhandbuch (siehe Reiter Dokumente)

In den ersten drei Semestern ist es nicht ratsam, den Studienplan zu verändern. Dennoch wird niemand daran gehindert, dies zu tun. Nur die Orientierungsprüfung (siehe untenstehende Fristen) darf man dabei nicht außer Acht lassen. Neben den Pflichtveranstaltungen gibt es die Möglichkeit, Wahlpflichtmodule und additive Schlüsselqualifikationen (ASQ) zu belegen (siehe Studienaufbau). Für die Wahlpflichtmodule sind 19 LP vorgesehen. Diese kann man entweder aus dem dazugehörigen Katalog auswählen oder man entscheidet sich für ein Nebenfach. Die für das Nebenfach benötigten 12 LP werden aus dem Wahlpflichtbereich entnommen. Um das Nebenfach erfolgreich angerechnet zu bekommen, müssen entsprechend viele Veranstaltungen aus diesem Bereich belegt werden. Die  ASQ-Veranstaltungen können beliebig im Studium platziert werden.
Für die Anmeldung der Bachelorarbeit sind mindestens 140 LP aus dem Studienplan nachzuweisen.

Stundenplan

Den kennt man von der Schule. Wann muss ich wo sein, welche Vorlesung habe ich an welchem Tag zu welcher Uhrzeit? Die hier verlinkten Stundenpläne basieren auf dem Studienplan (siehe Reiter Dokumente). Die Stundenpläne sind nicht verpflichtend, sondern eine Empfehlung für ein Studium nach Studienplan in Regelstudienzeit.

Stundenpläne der Pflichtfächer im Bachelor als Download

Informationssystemtechnik 1. Semester
Informationssystemtechnik 2. Semester
Informationssystemtechnik 3. Semester
Informationssystemtechnik 4. Semester
Informationssystemtechnik 5. Semester
Informationssystemtechnik 6. Semester

Stundenpläne Bachelor ab dem 6. Semester und Master
Aufgrund vermehrter Wahlveranstaltungen in den letzten Bachelorsemestern sowie verschiedener Studienmodelle im Master werden keine Stundenpläne vorgeschlagen. Anhand der Studienpläne und der Lehrveranstaltungen im LSF  kann ein individueller Stundenplan zusammengestellt werden, was im folgenden gezeigt wird.

Stundenpläne im Online System (LSF)
Den für ein Semester vorgesehenen Stundenplan können Sie sich auch im LSF ansehen und ausdrucken. Stundenpläne nach Fachsemester Navigation: Veranstaltungen -> Wochenstundenpläne (Liste)mehrere Fachsemester in einem Stundenplan anzeigenNavigation: Veranstaltungen -> Wochenstundenpläne

Eigenen Stundenplan erstellen
Sie können sich auch einen eigenen Stundenplan mit ihren Veranstaltungen zusammenstellen. Melden Sie sich dazu im LSF oben rechts mit ihrem Kiz-Account an. Anschließend navigieren Sie zu den Veranstaltungen, die Sie gerne besuchen möchten. (Achten Sie auf das richtige Semester. Das aktuell gewählte Semester sehen Sie ganz oben rechts und es kann dort auch verändert werden). Wählen Sie bei jeder Veranstaltung den Haken bei „vormerken“ an und betätigen Sie anschließend den Button „markierte Termine vormerken“. Sie werden jedes Mal zu einer Übersichtsseite weitergeleitet, auf der Ihnen die bereits vorgemerkten Veranstaltungen angezeigt werden, so dass Ihnen Überschneidungen sofort auffallen. Über der Ansicht mittig können Sie den Plan speichern und über der Ansicht rechts haben Sie die Möglichkeit, den Plan etwas zu verändern und als PDF ausgeben zu lassen.

 

Wichtige Fristen

Verpflichtende Fristen sind in der Fachspezifischen Prüfungsordnung (FSPO) sowie der Rahmenordnung (siehe Dokumente) gegeben. Einige wichtige Fristen sind unten stehend explizit angegeben.

In den Bachelorstudiengängen Elektrotechnik und Informationssystemtechnik gibt es einige Fristen, die man bei der Planung seines Studiums nicht aus den Augen verlieren sollte. Alle diese Fristen erwachsen aus der fachspezifischen Prüfungsordnung (FSPO) und der Rahmenordnung.

Orientierungsprüfung - Die Orientierungsprüfung ist keine Prüfung im eigentlichen Sinn, sondern besteht eigentlich aus drei Prüfungen. Bis zum Ende des dritten Semesters müssen drei von insgesamt fünf Prüfungen bestanden sein. Für Elektrotechniker und Informationssystemtechniker sind das:

  • Grundlagen der Elektrotechnik I
  • Grundlagen der Elektrotechnik II
  • Höhere Mathematik I
  • Höhere Mathematik II
  • Physik I

Zu beachten ist, dass die zur Orientierungsprüfung zählenden Prüfungen schriftlich bestanden werden müssen, also spätestens beim zweiten Versuch.

Informationen zur Orientierungsprüfung findet man in §5 der FSPO und §6 Abs. 6 der Rahmenordnung. (siehe Reiter Dokumente)

Weitere Fristen (§6 Abs. 1 FSPO) - der Prüfungsanspruch erlischt, …

… wenn nicht bis zum Ende des Prüfungszeitraums des sechsten Fachsemesters 98 LP erbracht sind
… wenn nicht bis zum Ende des Prüfungszeitraums des zehnten Fachsemesters die im Studienplan genannten Module bestanden sind

 

Für Bachelor- und Masterstudium gilt: der Fachprüfungsausschuss entscheidet, ob Fristüberschreitungen vom Studierenden verschuldet sind und kann in besonderen Fällen Fristverlängerungen gewähren.


 

 

Berufsfelder

Die Ausbildung und das Können der deutschen Ingenieurwissenschaften genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Deshalb finden Absolventinnen und Absolventen der Informationssystemtechnik im In- und Ausland exzellente berufliche Entfaltungsmöglichkeiten.

Ingenieurinnen und Ingenieure der Informationssystemtechnik sind in allen Bereichen der Forschung und Entwicklung, dem Projektmanagement, der Produktionsoptimierung, der Anwendung und dem Vertrieb moderner informationstechnischer Systeme einsetzbar. Aufgrund der interdisziplinären Ausbildung sind sie optimal in allen Bereichen der softwaregestützten Fertigung, des SW/HW Co-Entwurfs, in der Entwicklung eingebetteter Systeme, für die Sicherheit in eingebetteten und Informationssystemen bis hin zur Informations- und Kommunikationstechnik sowie in allen Bereichen der Entwicklung moderner technischer Systeme einsetzbar. Die Anwendungsfelder reichen von der Softwareentwicklung, der Fahrzeugindustrie (z.B. bei Fahrerassistenzsystemen), der vernetzten Produktion über die Mobilkommunikation bis zur Medizintechnik.

Der universitäre Masterabschluss Universitätsabschluss ist auch ideale Voraussetzung für eine Promotion. Damit bildet er die Basis für wissenschaftliche Laufbahnen an Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstituten, wie z. B. Fraunhofer- oder Max-Planck-Instituten.

Weitere Informationen zu Berufsfeldern gibt es auch beim Virtuellen Schnupperstudium.

Internationales

Die Uni Ulm bietet über das International Office Wege ins Ausland an.

 Partner-Unis der Elektrotechnik

Eine große Zahl an Partnerschaften mit ausländischen Universitäten bietet die Möglichkeit zu integrierten Studienaufenthalten im Ausland. Zusätzlich fördern Kontakte durch internationale Forschungsprojekte, in die auch Studierende eingebunden sind, sowie Lehrveranstaltungen von ausländischen Gastdozenten eine internationale Orientierung.

Auslandssemester sind im Curriculum zwar nicht explizit vorgesehen, können aber auf freiwilliger Basis und im Rahmen von ERASMUS-Partnerschaften durchgeführt werden und sind selbstverständlich erwünscht. Über ERASMUS hinaus gibt es bilaterale und Baden-Württembergische Austauschprogramme.

Studentisches Leben

Nicht alle Aktivitäten an der Uni drehen sich ums Studieren, Lernen und Arbeiten. An der Uni gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Die Uni soll nicht nur Arbeitsplatz, sondern "Lebensraum" sein.

Die meisten studentischen Aktionen werden von den Fachschaften getragen. Das sind freiwillige Zusammenschlüsse der Studierenden eines Fachbereichs. Genannt seien hier die Unipartys, der BEPIC-5-Kampf der Fachschaften Biologie, Elektrotechnik, Psychologie, Informatik und Chemie sowie das OpenMovie open air Kino der Fachschaft Elektrotechnik.
Auf höherer Ebene sind die Studierenden durch die Studierendenvertretung (StuVe) repräsentiert. Die StuVe kümmert sich um die Belange der Studierenden (studentische Selbstverwaltung) und führt Verhandlungen mit der Universitätsleitung oder z.B. über den Preis des Semestertickets durch. Die StuVe organisiert auch Veranstaltungen für die Studierenden, z.B. das Sommernachtsfest oder die FUESE. Außerdem organisiert das Filmreferat der StuVe das CineAStA. Dreimal pro Woche wird im Obscura Programmkino geboten. Veranstaltungshinweise für Ulm und Umgebung findet man auf den Seiten des Kulturreferats.

 

<link uni studentenwerk finanzen finanind.htm external-link-new-window>Studienfinanzierung
Studium und Kinder
Studium und Behinderung
Studium und Paxis e.V.

FAQ

Studierende, die ihren Bachelor-Abschluss an der Universität Ulm erworben haben, brauchen keine Bewerbung für einen konsekutiven Master-Studiengang.
Die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen wird bei der Einschreibung geprüft. Studierende, die ihren Bachelor-Abschluss an einer anderen Hochschule erworben haben, müssen sich bewerben.

Die Bewerbung erfolgt zunächst online.
Unter diesem Link finden Sie auch eine Liste der beizufügenden Unterlagen.
Wichtig: Diese Unterlagen müssen vollständig und in Papierform bis zum letzten Tag des Bewerbungszeitraums bei der Universität Ulm eingegangen sein. Unvollständige Bewerbungsunterlagen sind ein häufiger Grund für eine nicht erfolgte Zulassung!

Ja, wenn bis dahin mindestens 140 Leistungspunkte erbracht sind (siehe Frage 3). Die Bewerbung erfolgt mit allen bis dahin vorliegenden Unterlagen. Zur Einschreibung müssen dann alle Unterlagen vollständig sein.

Bachelorabschluss mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen im Studiengang Elektrotechnik oder in einem Studiengang mit im Wesentlichen gleichem Inhalt. (gemäß Zulassungssatzung)

Bachelorabschluss mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen im
Studiengang Informationssystemtechnik oder in einem
Studiengang mit im Wesentlichen gleichem Inhalt. (gemäß Zulassungssatzung)

Die Gleichwertigkeit Ihres Studienabschlusses wird nach Eingang Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen durch den Zulassungsausschuss überprüft. Bei geringen fachlichen Defiziten gegenüber dem Ulmer Bachelor Elektrotechnik/Informationssystemtechnik, insbesondere im Bereich Mathematik, kann eine Zulassung unter der Auflage erfolgen, entsprechende Modulprüfungen aus dem Bachelor nachzuholen.  Sind Sie sich bezüglich der Gleichwertigkeit Ihres Abschlusses unsicher können Sie sich an die Studienfachberater wenden (Dr. Werner Teich, Otto Graßl). Dort erhalten Sie eine unverbindliche Auskunft darüber, wie wahrscheinlich ein Erfolg Ihrer Bewerbung ist.

Eines der folgenden Kriterien muss erfüllt sein:
  • Bachelorabschluss mit Gesamtnote 2,7 oder besser
  • Bachelorarbeit mit Note 2,0 oder besser
  • zum Bewerbungstermin erbrachte Prüfungsleistungen im Studienumfang von mindestens 140 Leistungspunkten mit der nach Leistungspunkten gewichteten Durchschnittsnote 2,7 oder besser.
Eine Bewerbung ist also auch schon vor Abschluss des Bachelors möglich und sinnvoll.

Je nach Wahl der Vertiefung werden bis zu 60% der Lehrveranstaltungen im Master auf Englisch gehalten.  (siehe Studienplan und Modulhandbuch)

Für die Zulassung spielen englische Sprachkenntnisse keine Rolle. Da jedoch fast die Hälfte der angebotenen Lehrveranstaltungen in Englisch gehalten werden, sind gute Englischkenntnisse de facto erforderlich.

Bewerber, die ihre Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen vor Beginn des Studiums die zur Aufnahme eines Studiums erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse nachweisen. Anerkannte Sprachnachweise für den Hochschulzugang: siehe Sprachnachweis

Nein

Bewerbungszeitraum für das Wintersemester: 01.06. bis 15.07.
Bewerbungszeitraum für das Sommersemester: 01.12. bis 15.01. Onlinebewerbung

01.06. bis 30.09. für das Wintersemester, 01.01. bis 31.03. für das Sommersemester.

In der Regel innerhalb von 4 Wochen nach Ende der Bewerbungsfrist.

Melden Sie sich vorerst in den Bachelorstudiengang zurück und beantragen Sie beim Studiensekretariat eine Verlängerung der Einschreibefrist (für die Umschreibung in den Master).  Sie können so in der Übergangszeit schon Lehrveranstaltungen zu Master-Modulen besuchen und sich bis zum Prüfungszeitraum umschreiben, um Ihre Modulprüfungen zu absolvieren. Falls sich die Zulassung weiter bis in die Prüfungszeiträume hinein verzögert, hat man immer noch die Möglichkeit, die Master-Module, in denen man sich prüfen lassen will, als Zusatzfächer im Bachelor zu beantragen.  Nach erfolgreicher Umschreibung können Sie sich diese Fächer dann für den Masterstudiengang anrechnen lassen.

Die maximale Studiendauer, einschließlich Masterarbeit, beträgt sieben Semester (FSPO 2012, §6.2). Hinweis Der Antrag auf Zulassung zur Masterarbeit ist spätestens drei Monate nach Ablegung der letzten Modulprüfung zu stellen.

Nein.

Nein. Die Bestätigung erfolgt erst im Nachhinein aufgrund der absolvierten Module.

Im Studienplan ist für jeden Studienschwerpunkt ein sogenannter Kümmerer festgelegt.
Auf Ihre Anfrage hin prüft dieser anhand Ihrer absolvierten Prüfungsleistungen die Erfüllung eines Studienschwerpunktes.
Sind alle Anforderungen erfüllt, erhalten Sie eine Bestätigung, die Ihnen zusammen mit den Studienabschlussdokumenten vom Studiensekretariat ausgestellt wird.

Master-Studierende werden von den Instituten gerne als studentische Hilfskräfte zur Mitarbeit in der Forschung eingestellt. Interessenten können sich in die Mailingliste der Fachschaft (fs-et.jobs(at)lists.uni-ulm.de, fs-et.de/Service/Mailinglisten) eintragen oder direkt bei den Instituten nachfragen. Weitere interessante Beschäftigungen für kreative Köpfe bieten das im Carolo-Cup für autonome Modellfahrzeuge sehr erfolgreiche „Team Spatzenhirn“ (siehe Studienplan: „Projekt Autonomes Modellfahrzeug“) sowie das F&E-Projekt „Autonome Drohne“

Studienschwerpunkte und Forschung

Der Masterstudiengang Elektrotechnik wird in vier inhaltlich unterschiedlich fokussierten Varianten angeboten: drei konkrete Vertiefungsrichtungen und eine, die den Studierenden die Möglichkeit bietet, eine gewisse Vertiefung in solche Richtungen zu gestalten, für welche die Universität Ulm nicht die kritische Masse an Lehrveranstaltungen für eine vorgegebene Vertiefung hat (z. B. Medizintechnik). Damit wurde eine mehrfach geäußerte, studentische Anregung aufgegriffen und umgesetzt. Die drei vorgegebenen Vertiefungsrichtungen sind Automatisierungs-und Energietechnik (AE), Kommunikations-und Systemtechnik (KS) und Mikroelektronik (ME). Sie enthalten einen Pflichtbereich Mathematik, Pflichtmodule zur Ver-tiefungsrichtung, einen Wahlpflichtkatalog zur Vertiefungsrichtung sowie empfohlene Wahl-module (in AE 18 LP, in KS 21 LP, in ME 16 LP). Die gestaltbare Variante heißt „Vertiefung Allgemeine Elektrotechnik“ und enthält einen Pflichtbereich Mathematik, einen Wahlpflichtkatalog Allgemeine Elektrotechnik, bestehend aus Kernfächern der anderen Vertiefungsrichtungen. Dazu kommt ein Wahlpflichtkatalog (alle Fächer der Ingenieurwissenschaften) sowie Wahlmodule im Umfang von 20 LP. Im Wahlpflichtbereich müssen mindestens 62 LP in maximal 12 Modulen, davon höchstens 4 Praktika, erbracht werden. Dies verhindert die systematische Vermeidung schwierigerer, anspruchsvollerer Veranstaltungen.

 

Aktuelle Infos zu Forschungsprojekten gibt es direkt bei den Instituten der Ingenieurwissenschaften

Kosten

Die Studiengebühren sind zum Sommersemester 2012 abgeschafft. In grundständigen Studiengänge (Bachelor, Diplom, Staatsexamen) und in konsekutiven Masterstudiengängen sind keine Studiengebühren zu entrichten.
Alle Studierenden entrichten jedes Semester den Verwaltungskosten- und Studentenwerksbeitrag sowie den Beitrag zur Verfassten Studierendenschaft.
weitere Infos

Finanzierung

BAföG

Studienfinanzierung Studentenwerk

Verwandte Fächer

Masterstudiengang Informationssystemtechnik
an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik