Förderprogramme für Wissenschaftlerinnen

Die Förderprogramme für Wissenschaftlerinnen der Universität Ulm sollen langfristig – neben der Anpassung der strukturellen Rahmenbedingungen – zu einer chancengerechteren Wissenschaftskultur führen und erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen dazu ermutigen, eine akademische Karriere zu verfolgen. 
Folgende Fördermaßnahmen werden angeboten:

Laborunterstützung für Nachwuchswissenschaftlerinnen während Schwangerschaft und Stillzeit

Die Laborunterstützung ermöglicht Wissenschaftlerinnen, ihre Forschungsarbeiten im Labor fortzuführen, wenn sie diese aus medizinischen Gründen während Schwangerschaft und Stillzeit nicht selbst durchführen können. Sie wird Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität Ulm gewährt, wenn ihre Arbeit im Labor eine Gefährdung für das Kind darstellt. In Einzelfällen können auf Antrag auch Bachelor- und Master-Studentinnen Förderung für eine Laborunterstützung erhalten.

Details zur Laborunterstützung

Mobilität

Im Rahmen der spezifischen Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils an Wissenschaftlerinnen werden Reisemittel für Tagungen, Konferenzen, Seminare (auch Online-Formate) sowie Forschungsaufenthalte (insbesondere im Ausland) für Promovendinnen aller Fakultäten zur Verfügung gestellt. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Professorinnenprogramm III.

Präsenzveranstaltungen
Mittel für Tagungs- und Seminarreisen sowie Forschungsaufenthalte können – abhängig vom weiteren Pandemie-Verlauf und den jeweils gültigen Dienstreise-Bestimmungen – voraussichtlich ab 15. September 2021  beantragt werden; Detailinformationen folgen.

Online-Formate
Aktuell können Förderanträge für die Teilnahme an virtuellen Kongressen und Seminaren eingereicht werden. Die maximale Förderung beträgt 500 EUR pro Antrag.

Details zu Mobilität

Projektanschub

Qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen sollen zur Fortführung einer wissenschaftlichen Karriere ermutigt werden. Um die Ausbildung eines eigenen Forschungsprofils zu fördern, soll die Vorarbeit für einen Drittmittelantrag ermöglicht werden – in Form von Sachmitteln, Hilfskräften und/oder Probandenvergütungen.

Details zum Projektanschub

Überbrückungsprogramm

Die Universität Ulm ist bestrebt, möglichst viele Nachwuchswissenschaftlerinnen für eine akademische Karriere zu gewinnen. Dazu fördert sie ihren Einstieg in die jeweils nächste Qualifizierungsstufe in Form von befristeten Beschäftigungsverhältnissen. Fakultäten und Institute haben so die Möglichkeit, in der Konkurrenz um qualifizierte Absolventinnen attraktive Bedingungen bieten zu können.

Details zum Überbrückungsprogramm

Hertha-Nathorff-Programm

Die Medizinische Fakultät unterstützt ihre promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen in deren Karriereentwicklung durch Rotations- oder Freistellungsstellen (für Ärztinnen) bzw. Forschungsstellen (für Naturwissenschaftlerinnen).

Details zum Hertha-Nathorff-Programm

Margarete von Wrangell-Programm

Zur Förderung des Hochschullehrerinnennachwuchses schreibt die Landesregierung jährlich das "Margarete von Wrangell-Programm" aus. Ziel dieses Programms ist es, besonders qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu ermutigen und materiell in die Lage zu versetzen, sich für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren.

Details zum Margarete von Wrangell-Programm

Brigitte Schlieben-Lange-Programm für Frauen mit Kind in der Postdoc-Phase

Vorrangiges Ziel des von der Landesregierung ausgeschriebenen Programms ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind bei der Qualifizierung für eine Professur zu unterstützen und ihnen eine größere Planungssicherheit während der Qualifizierungsphase zu bieten. Es werden Beschäftigungsverhältnisse in der Postdoc-Phase gefördert.

Details zum Brigitte Schlieben-Lange-Programm

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