Geschlechtergerechte Sprache an der UUlm

Sprache ist vom Denken geprägt und Sprache prägt das Denken. Zugleich ist Sprache die Grundlage jeglicher gesellschaftlichen Interaktion. Durch Sprache entstehen Bilder in unseren Köpfen. Wird nur ein Geschlecht genannt, spiegelt sich das in unseren gedanklichen Vorstellungen wider. Das widerspricht der Realität, da in den so gut wie allen Bereichen unserer Gesellschaft alle Personen, unabhängig des Geschlechts, präsent sind.

Ein Vater fährt mit seinem Sohn im Auto. Sie haben einen schweren Unfall. bei dem der Vater sofort verstirbt. Der Sohn wird mit schweren Kopfverletzungen in eine Spezialklinik eingeflogen. Die Operation wird vorbereitet, alles ist fertig. Der Chef-Chirurg erscheint, wird plötzlich blass und sagt: "Ich kann nicht operieren, das ist mein Sohn!".

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Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sollen insbesondere im Schriftverkehr an der Universität Ulm durch Verwendung geschlechtergerechter Sprache zum Ausdruck kommen. Der Leitfaden zur geschlechtergerechten Sprache an der Universität Ulm bietet dazu klare Vorgaben und Hilfestellung.

 

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