Lunchtime Meeting

Bei unseren Lunchtime-Meetings haben Sie die Möglichkeit, die Vita einer erfolgreichen Professorin der Universität Ulm kennenzulernen und sich mit ihr und auch untereinander bei Kaffee, Tee oder einfach während des Mittagessens virtuell auszutauschen.

Das nächste digitale Lunchtime-Meeting zum Schwerpunktthema „Professur in der Klinik“

findet am Mittwoch, 26. Januar 2022 von 15:05 bis 16:05 Uhr statt

Zu Gast ist die Sektionsleiterin der Pädiatrischen Neurochirurgie Prof. Dr. Aurelia Peraud.

Die erfolgreiche Chirurgin und amtierende Gleichstellungsbeauftragte der Universität Ulm verrät, wie sie es geschafft hat, Professorin in einem höchst anspruchsvollen Forschungsfeld zu werden und was ihr dabei geholfen hat. 

Kurzportrait

Prof. Dr. med. Aurelia Peraud

Die Sektionsleiterin der Pädiatrischen Neurochirurgie praktiziert als erfolgreiche Chirurgin in einem höchst kompetitiven und anspruchsvollen Forschungsfeld und ist zugleich amtierende Gleichstellungsbeauftragte der Universität Ulm.

Fachbereich: Pädiatrische Neurochirurgie

Professorin an: der Universität Ulm/Universitätsklinikum

Professorin seit: Januar 2018

Wie haben Sie es geschafft Professorin zu werden?
Man muss lieben was man macht, nur dann ist man authentisch und gut. Um den bisweilen anstrengenden Weg bis zur Professur zu Ende zu gehen braucht man außerdem Durchhaltevermögen, Fleiß, Glück und die richtige Unterstützung.

Deshalb bin ich gerne Professorin:
Der Beruf der Pädiatrischen Neurochirurgin ist meine Passion, weil ich in diesem die Faszination für das Nervensystem und für den chirurgischen Beruf sowie die Liebe zu Kindern vereint sehe. Das Wissen und die Begeisterung hierfür gebe ich gerne an junge Kolleginnen, Kollegen und Studierende weiter. Außerdem will ich junge Wissenschaftlerinnen ermutigen ihre beruflich gesteckten Ziele zu verfolgen. Denn wenn man etwas wirklich will kann man es auch erreichen.

 

VITA
Geboren und aufgewachsen in München

Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover

1994 Promotion in der Experimentellen Pathologie

1994-2001 ÄIP und Ausbildungsassistentin an der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, München

2001 Facharztanerkennung für Neurochirurgie

2001-2002 Fellowship für Pädiatrische Neurochirurgie am „Hospital for Sick Children“ in Toronto, Kanada

Mehrere klinische und wissenschaftliche Auslandsaufenthalte in Boston, Zürich, Lyon, Toronto und Chicago

2005 Habilitation im Fach Neurochirurgie

2006 bis 2017 Oberärztin der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik der LMU München mit Leitungsschwerpunkten Kinderneurochirurgie, Epilepsiechirurgie, Hydrocephalus, neurochirurgische Intensivmedizin

Seit 01.01.2018 W3-Professur für Pädiatrische Neurochirurgie an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikum Ulm, Leitung der Sektion
 

Kurzportrait

Prof. Dr. Simone Kubowitsch

Die Diplompsychologin lehrt im Bereich Personalpsychologie an der Hochschule Augsburg und verrät, wie sie Familie, Privatleben und Professur unter einen Hut bringt.

Professorin an: der Hochschule Augsburg

Fakultät: Wirtschaft

Lehrgebiet: Wirtschaftspsychologie / Personalpsychologie

Professorin seit: 15.02.2021

 

Wie haben Sie es geschafft Professorin zu werden?
Ich habe mich sehr bewusst für dieses Berufsziel entschieden und Erfahrungen an Hochschulen gesammelt und Kompetenzen Schritt für Schritt aufgebaut, um das Erreichen dieses Ziels zu realisieren. Außerdem waren für mich die Unterstützung im Netzwerk der LaKoF sehr hilfreich. Meine Neugierde und Offenheit für neue Themen haben sicher auch dazu beigetragen, dass ich diesen beruflichen Schritt gegangen bin.  

Deshalb bin ich gerne Professorin:
Mir bereitet es Freude, junge Menschen für fundierte Vorgehensweisen in der Praxis zu begeistern, gemeinsam mit ihnen zu reflektieren und zu wachsen. Darüber hinaus motiviert es mich, moderne didaktische Konzepte umzusetzen und Lernräume für Handlungskompetenzen und persönliche Entwicklung zu schaffen. Mit angewandter Forschung möchte ich außerdem einen Beitrag zur Umsetzung wissenschaftlicher Kenntnisse in die Praxis einbringen. 

Wie verbinden Sie Familie, Privatleben und Professur?
Wir sind eine Familie mit drei Kindern zwischen 20 und 8 Jahren. Mein Mann arbeitet selbständig auf dem Gebiet der Wirtschaftspsychologie. Wir haben uns die Aufgaben in der Familie von Beginn an geteilt und das ist auch jetzt noch die Grundlage, um alle Bereiche „unter einen Hut“ zu bekommen. 
Natürlich ist es immer wieder mal eine Herausforderung, dabei auch Zeit für sich ganz persönlich zu haben.

 

VITA
Frau Prof.in Dr. Simone Kubowitsch studierte Psychologie an der Universität Regensburg. Anschließend war sie 20 Jahre praktisch in der Wirtschafts- und Gesundheitspsychologie tätig, verknüpft mit Engagements in der Lehre und angewandten Forschung an mehreren Hochschulen. Ende des Jahres 2020 Abschluss der Promotion am Institut für Sportwissenschaften an der Universität Regensburg mit einer Dissertation zum Thema „Muskuläre Dysbalancen und motorische Kontrolle: der Einfluss kurzfristig wirksamer Stressoren“.
Im Februar 2021 wurde Simone Kubowitsch zur Professorin an der Hochschule Augsburg ernannt. Forschungsschwerpunkte: Personal und Organisation in der Arbeitswelt der Zukunft; Digitalisierung im Arbeitsleben und in HR; Verbindung von Leistungsfähigkeit, Gesundheit und persönlicher Weiterentwicklung.

Kurzportrait

Prof. Dr. rer. nat. 
Susanne Biundo-Stephan 

Leiterin des Instituts für Künstliche Intelligenz, amtierende Gleichstellungsbeauftragte und einst erste Informatikprofessorin an der Universität Ulm

Fachbereich: Informatik

Institut: Künstliche Intelligenz

Professorin an der Universität seit: 1998 

Wie haben Sie es geschafft Professorin zu werden?
Ich habe ein Forschungsfeld gefunden, auf dem ich mit großer Freude und Leidenschaft gearbeitet habe. Dann hatte ich das Glück, dass zum richtigen Zeitpunkt eine passende Professur ausgeschrieben war. 

Deshalb bin ich gerne Professorin:
Man arbeitet wissenschaftlich und mit einem Team, das man immer wieder selbst zusammenstellt. Die inhaltliche Arbeit ist völlig selbstbestimmt und man hat sehr große Freiheiten und Möglichkeiten zu gestalten und Dinge zu bewegen. Das fasziniert mich an diesem Beruf. 

VITA
2017 – 2021 Gleichstellungsbeauftragte der Universität Ulm

2019 Auszeichnung als eine der „10 prägenden Köpfe der Deutschen KI-Geschichte“ durch die Gesellschaft für Informatik

2009 – 2017 Sprecherin des Sonderforschungsbereichs/Transregio 62 „Eine Companion-Technologie für kognitive technische Systeme“

2006 – 2008 Studiendekanin Informatik

2004 Ernennung zum Fellow der European Association for Artificial Intelligence 

2002 – 2008 Gründungsmitglied im Präsidium der International Conference on Automated Planning and Scheduling

2002 – 2007 Mitglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Informatik

1998 – 2003 Initiatorin und Koordinatorin des European Network of Excellence in AI Planning

seit 1998 Professorin für Informatik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie der Universität Ulm

1989 – 1998 Leitende Wissenschaftlerin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Saarbrücken, Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen

1989 Promotion zum Dr. rer. nat an der Universität Karlsruhe

1982 – 1989 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 314 „Künstliche Intelligenz – Wissensbasierte Systeme“ an der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe

1982 Diplom in Informatik

1974 – 1982 Studium der Informatik in Kaiserslautern und Karlsruhe