News

Deutschlandstipendien verliehen
44 Studenten erhalten finanzielle Förderung und Einblicke in Unternehmen

Ulm University

Bei einer Feierstunde an der Universität Ulm sind am Montagabend die Deutschlandstipendien an 44 Studierende übergeben worden. 25 Förderer unterstützen die Stipendiatinnen und Stipendiaten finanziell für ein Jahr. Die monatliche Zuwendung von 300 Euro wird zur Hälfte von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen finanziert. Die andere Hälfte steuert der Bund bei. Die Deutschlandstipendien sollen es leistungsstarken Studierenden ermöglichen, ohne finanziellen Druck zu studieren.

An der Uni Ulm unterstützen unter anderem die Allianz AG, die Wüstenrot & Württembergische AG oder die Erwin Hymer Group AG & Co. KG die Stipendiennehmer. Auch die Mahle International GmbH, ein Automobilzulieferer aus Stuttgart-Bad Cannstatt, hilft mit zwei Stipendien den Ulmer Psychologiestudentinnen Sandy Sue Spormann und Martina Bader bei der Finanzierung ihres Studiums. „Durch das Stipendium kann ich mich ganz auf mein Masterstudium konzentriere und muss nicht mehr arbeiten“, sagt Sandy Sue Spormann, die als Hilfskraft in der Studienfachberatung Psychologie beschäftigt ist. Ihre Kommilitonin Martina Bader hofft außerdem auf Unternehmenskontakte: „Mein Studienschwerpunkt ist Personal- und Organisationspsychologie. Ein Praktikum in einer Personalabteilung kann ich mir gut vorstellen.“

Bei der Feierstunde mit einem anschließenden Abendessen hatten die Studierenden die Gelegenheit mit Mario Giuliano einen Mitarbeiter des Personalmarketings von Mahle, ihrem Förderer, kennenzulernen. „Wir unterstützen gerne Studierende, die durch sehr gute Leistungen überzeugen und setzen die Deutschlandstipendien auch ganz gezielt als Rekrutierungsinstrument ein“, so Giuliano.

Die Begrüßung bei der Verleihung übernahm Professorin Irene Bouw, Vizepräsidentin für Lehre und Internationales. Die Psychologieprofessorin Tina Seufert machte die Stipendiengeber und –nehmer in einem Vortrag mit dem Thema: „Lernen 4.0: Verändern sich Lernprozesse durch digitalisierte Medien?“ vertraut. Auch die berufsbegleitenden wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote der School of Advanced Professional Studies (SAPS) der Universität Ulm setzen auf virtuelle Lernangebote, wie ihr Wissenschaftlicher Leiter, Professor Hermann Schumacher, in einem zweiten Vortrag betonte.

Um die monatliche Förderung durch ein Deutschlandstipendium hatten sich insgesamt 251 Studierende der Universität beworben. Elf bereits im vergangenen Jahr Geförderte werden weiter unterstützt. 30 der jetzt vergebenen Stipendien sind zweckgebunden, das heißt sie werden nur an Studierende einer bestimmten Fachrichtung vergeben.

 

Text und Medienkontakt: Daniela Stang

Bei der Übergabe der Deutschlandstipendien an der Uni Ulm konnten sich Studierende und Förderer kennenlernen (Foto: Elvira Eberhardt)