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Wenn Bildschirmzeit Kinder und Jugendliche belastet
Öffentliche Podiumsdiskussion zu Mediennutzung

Universität Ulm

Ob Instagram, TikTok oder YouTube: Ein mögliches Verbot von Sozialen Medien für Kinder und Jugendliche wird derzeit intensiv politisch diskutiert. Dabei geht es auch immer wieder um mögliche Folgen intensiver Bildschirmnutzung auf die psychische Gesundheit junger Menschen. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie lädt die Universität Ulm am Dienstag, 22. September, 17:00 Uhr, deshalb zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein.

Ziel der Diskussion „Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen – Auswirkungen auf mentale Gesundheit und regulatorische Implikationen“ im Multimediaraum des Forschungsgebäudes N27 ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen. Die Expertinnen und Experten sprechen dabei auch über Präventionsmaßnahmen, Schutzkonzepte für junge Menschen und politische Rahmenbedingungen im Umgang mit digitalen Medien. Die Veranstaltung wird unterstützt vom Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) und dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG). Moderiert wird die Diskussion von der Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt von der Süddeutschen Zeitung. Der Eintritt ist frei.

Es diskutieren:

•    Professor Harald Baumeister, Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Institut für Psychologie und Pädagogik, Universität Ulm
•    Juniorprofessorin Ann-Christin Haag, Margarete von Wrangell-Juniorprofessorin für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
•    Christian Strobel, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach
•    Klaus Hintze, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V., Berlin
•    Deborah Woldemichael, Leiterin von klicksafe, Ludwigshafen

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (22. bis 24. September an der Universität Ulm) statt. Die Epidemiologie untersucht, wie häufig Krankheiten und gesundheitliche Probleme in der Bevölkerung vorkommen, welche Ursachen und Risikofaktoren dahinterstecken und wie sich daraus Präventionsmaßnahmen ableiten lassen.

An der Universität Ulm ist die Epidemiologie vor allem im Forschungsbereich Life Long Health aktiv, der die Gesundheit des Menschen über die gesamte Lebensspanne hinweg untersucht. Zusammengearbeitet wird dabei unter anderem im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 1506 „Alterung an Schnittstellen“ sowie im Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (DZKJ). Auch im Bereich der Traumawissenschaften wird intensiv geforscht. Die gesundheitlichen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion werden im Rahmen der EPILOC-Studien bearbeitet. Die zunehmende Mediennutzung, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, und deren Auswirkungen auf die mentale Gesundheit sowie die körperliche Entwicklung sind ein weiteres wichtiges Forschungsthema in Ulm.

Terminüberblick:
Podiumsdiskussion „Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen – Auswirkungen auf mentale Gesundheit und regulatorische Implikationen“
Dienstag, 22. September, 17:00 Uhr
Multimediaraum im Forschungsgebäude N27, Meyerhofstr. 1, 89081 Ulm
Eintritt frei!

Weitere Informationen: 
Prof. Dr. Dietrich Rothenbacher, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Medizinische Biometrie an der Universität Ulm sowie Tagungspräsident, 
Mail: dietrich.rothenbacher@uni-ulm.de

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier.

Text und Medienkontakt: Christine Liebhardt

Detailaufnahme einer jungen Frau, die ein Handy in der Hand hält
Intensive Bildschirmnutzung kann psychische Belastungen zur Folge haben (Foto: Kaboompics.com von Pexels)