Exzellenzstrategie - die Universität Ulm ist dabei!

Die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ist gestartet – und die Universität Ulm hat Vollanträge für zwei Exzellenzcluster in den Bereichen Batterieforschung und Quantentechnologie eingereicht. Ziel des bundesweiten Wettbewerbs ist die Stärkung der deutschen Universitäten im internationalen Wettbewerb.

In sogenannten Exzellenzclustern werden international wettbewerbsfähige Projekte mit bis zu zehn Millionen Euro jährlich unterstützt.  Einrichtungen, die mindestens zwei Exzellenzcluster eingeworben haben, können sich darüber hinaus als „Exzellenzuniversität“ bewerben. Insgesamt stellen Bund und Länder im Zuge der Exzellenzstrategie 533 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Die Exzellenzstrategie ist die Fortführung der 2005 gestarteten Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Bei der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“, die sich als Ergänzung zur Exzellenzstrategie an kleinere Universitäten und Hochschulen richtet, konnte die Universität Ulm bereits überzeugen. Der Verbund „InnoSÜDmit den Hochschulen Biberach, Neu-Ulm und Ulm wird mit rund 15 Millionen Euro gefördert. Ziel ist der Ausbau des Wissens- und Technologietransfers in der Region Donau-Iller.

Weiterer Zeitplan Exzellenzstrategie

  • 21. Februar 2018: Abgabe der Vollanträge für Exzellenzcluster
  • 27./28. September 2018: Förderentscheidung über Anträge zu Exzellenzclustern
  • 10. Dezember 2018: Abgabe der Anträge für die Förderlinie "Exzellenzuniversität
  • 1. Januar 2019: Förderbeginn Exzellenzcluster
  • 19. Juli 2019: Förderentscheidung über Anträge zu Exzellenzuniversitäten
  • 1. November 2019: Förderbeginn Exzellenzuniversitäten
Foto: HIU

Etappensieg auf dem Weg zur Exzellenz

Bei der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ist die Universität Ulm erfolgreich: Im Wettbewerb um so genannte Exzellenzcluster sind die Forscherinnen und Forscher zwei Mal zur Vollantragstellung aufgefordert worden. Aus 195 Projekten haben es die Ulmer Antragsskizzen in den Bereichen Energiewandlung und -speicherung (mit dem Karlsruher Institut für Technologie) sowie Quantentechnologie (mit der Universität Stuttgart) in die Endrunde geschafft.

Im nächsten Schritt entscheidet ein Expertengremium aufgrund der nun eingereichten Vollanträge, welche bis zu 50 Vorhaben ab Januar 2019 unterstützt werden. Die jährliche Fördersumme eines Exzellenzclusters reicht von drei bis zehn Millionen Euro für zwei Mal sieben Jahre.

Werden beide Exzellenzcluster bewilligt, bewirbt sich die Ulmer Universität als "Exzellenzuniversität".

Pressemitteilung vom 29.9.2017: deutsch - englisch

Interview mit Prof. Joachim Ankerhold, uni ulm intern, Mai 2018

Millionenförderung auf dem Weg zur Exzellenz - Pressemitteilung vom 4.6.2018 zur Unterstützung durch die Carl-Zeiss-Stiftung

Spitze in der Batterieforschung und Quantentechnologie

Mit Vollanträgen für Exzellenzcluster aus den Bereichen Batterieforschung und Quantentechnologie geht die Universität Ulm also in die nächste Runde der Exzellenzstrategie.

  • „Energiespeicherung jenseits von Lithium – neue Speicherkonzepte für eine nachhaltige Zukunft“

  • „Quantenwissenschaften von den Grundlagen zur Anwendung: Entwicklung von Quanteninstrumenten der Zukunft“

Wichtige Grundlagen dieser Anträge werden in den strategischen Entwicklungsbereichen der Universität Ulm "Energiewandlung und -speicherung" sowie "Quantentechnologie" gelegt. Weiterhin arbeiten die beteiligten Forscher aus Ulm, Karlsruhe und Stuttgart bereits eng im „Centre for Electrochemical Energy Storage“ (CELEST) sowie im "Center for Integrated Quantum Science and Technology" (IQST) zusammen.

Energiewandlung und -speicherung

In der Ulmer Wissenschaftsstadt optimieren Partner aus Universität und industrienahen Forschungseinrichtungen Batterien und Brennstoffzellen für die Elektromobilität und die Energiewende – von der Grundlagenforschung bis zur Pilotfertigungsanlage.
Forschungssteckbrief

Quantentechnologie

Die Gesetze der Quantenphysik zu verstehen und zu nutzen, ebnet den Weg zu Zukunftstechnologien wie dem Quantencomputer, hochleistungsfähigen Sensoren und optimierten bildgebenden Verfahren. Im Schwerpunkt Quantentechnologie will eine interdisziplinäre Forschergruppe diese Quantensysteme unter Kontrolle bringen und in die Anwendung tragen.
Forschungssteckbrief
Imagefilm: TQuant - Translational Quantum Science (Stuttgart and Ulm Universities, MPI-FKF)