Transfer

In den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik und Technik überwinden Wissenschaftlerinnen wie Wissenschaftler täglich die Grenzen des Bekannten und übertragen ihre Erkenntnisse in Gesellschaft und Wirtschaft. Diese Transferaktivitäten der Universität Ulm untermauern jetzt und in Zukunft das Leitthema der Universität: Crossing Borders – Grenzen überwinden.

Die Universität Ulm definiert Transfer als einen multidimensionalen Kommunikations- und Austauschprozess zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Den Orientierungsrahmen bilden verschiedene Dimensionen des Transfers – von Forschungskooperationen über die wissenschaftliche Beratung bis zum Dialog mit der Bürgerschaft. Damit verbunden ist die Integration der Universität in Innovationsökosysteme sowie die Vernetzung mit regionalen, nationalen und internationalen Transferakteuren. Dabei verpflichtet sich die Universität zu nachhaltigem und verantwortungsvollem Handeln. Mit einmaliger wissenschaftlicher Expertise und starken Partnern wirkt die Universität als Taktgeber in die Region.

Kontakt:
Prof. Dr. Michael Kühl
Vizepräsident für Kooperationen (Vice President Outreach)
Telefon: +49 (0)731/50-22012
E-Mail: michael.kuehl@uni-ulm.de

Forschungstransfer

Neue Erkenntnisse und neue Technologien haben ein erhebliches Verwertungspotential. Die Universität setzt sich zum Ziel, dieses Verwertungspotential aktiv zu heben. Dabei beruht der forschungsbasierte Transfer auf vertragsgesicherten Forschungskooperationen mit Unternehmen, zum Beispiel BIU und DriveU, Auftragsforschung und erbrachten Dienstleistungen, zum Beispiel DASU und IPRI. Die Universität entwickelt, betreibt und unterhält eine forschungsunterstützende Infrastruktur und stellt diese in Form von Core Facilities auch für Externe zur Verfügung. Eigene Erfindungen sichert die Universität im Rahmen von Schutzrechten durch das IP-Management des Dezernat I.

Entrepreneurship

Um Gründungsaktivitäten zu stärken, bietet die Universität Ulm spezifische Formate zur Sensibilisierung, Qualifizierung und Begleitung an, auch unter Einbindung von wissenschaftsexternen PartnerInnen in Lehr- und Lernformaten in allen Ausbildungsstufen. Der Entrepreneurs Campus unterstützt über alle Fakultäten und Einrichtungen unternehmerisches Denken und Handeln und die Entwicklung von Gründungskompetenzen, sowie einem Entrepreneurial Mindset zur Lösung globaler Herausforderungen. Gründungsvorhaben werden von der ersten Idee bis zur Ausgründung vom Entrepreneurs Campus aktiv durch Branchenexperten und Coaches begleitet.

Wissenstransfer - Wissenschaftsdialog

Durch eine aktive Wissenschaftskommunikation informiert die Universität über neue Erkenntnisse und deren Anwendungspotentiale, beispielsweise über die Angebote aus dem Botanischer Garten, der Frühjahrs- und Herbstakademie oder der Kinderuniversität des ZAWIW als auch durch die Ulmer Denkanstöße des Humboldt Studienzentrums.
Im Rahmen von bürgerwissenschaftlichen Projekten ermöglicht die Universität Ulm die Teilhabe an Forschungsprojekten. Mit den Citizen Science Formaten von ZAWIW entsteht so die Möglichkeit Lösungen direkt mit der Bevölkerung zu entwickeln.
Um wissenschaftliche Erkenntnisse für Unternehmen und deren Beschäftigte direkt nutzbar zu machen, ermöglicht die Universität Ulm berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildung, beispielsweise durch SAPS. Diese schafft Angebote und Dialoge als Impulsgeber für aktuelle berufsbezogene Herausforderungen.

Relationship Management

Das aktive Beziehungsmanagement der Universität Ulm mit dem Transferökosystem der Region ermöglicht einen Zugang zu weiterer Infrastruktur oder Formaten. Die Universität Ulm interagiert beispielsweise mit der IHK oder der Stadt Ulm, sowie weiteren Partnern aus Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Universität ist beteiligt an den Transferverbünden InnoSüd und StartUpSüd sowie der TFU.

Bildquellen: canva.com
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