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Akademische Abschlussfeier auf dem Münsterplatz
800 Absolvierende der Uni Ulm verabschiedet

Universität Ulm

Emotionale Absolventinnen und Absolventen, stolze Eltern und eine Party bis spät in die Nacht: Zum dritten Mal hat am Freitag, 17. Juli, die Akademische Abschlussfeier der Uni Ulm vor der Kulisse des Ulmer Münsters stattgefunden. Rund 3000 Gäste, darunter 800 Absolvierende aller Fakultäten, feierten gemeinsam in festlicher Atmosphäre. Motto des Abends: „Mit Neugier und Leidenschaft die Welt entdecken.“

Sie haben eine tolle neue Stadt entdeckt, Freundschaften fürs Leben geschlossen und ihre Zeit nicht nur mit Lernen, sondern auch in der Lieblingskneipe verbracht: Wie Stadt und Universität sie geprägt haben, das erzählten die Absolventinnen und Absolventen auf der dritten Akademischen Abschlussfeier der Uni Ulm, die erneut auf dem Münsterplatz stattfand und das Schwörwochenende einläutete. Dieses Jahr begann sie aufgrund einer Gewitterwarnung etwas später als geplant. Nach einem letzten Regenschauer ging es kurz vor 18:00 Uhr los mit dem Einzug der festlich gekleideten jungen Menschen, den schwarzen Hut auf dem Kopf, die türkisfarbene Schärpe um die Schultern. Regenponchos wurden ausgezogen, Schirme zusammengeklappt und die ein oder andere Träne getrocknet.

Weil die Absolvierenden im Mittelpunkt der Feier stehen, führte auch in diesem Jahr mit Sebastian Sander wieder einer aus ihrer Mitte gemeinsam mit Moderations-Partnerin Natasha Walker durch den Abend. Sander hat seit Kurzem den Lehramts-Abschluss in Mathe und Biologie in der Tasche und schätzte an seinem Studium besonders den direkten Kontakt zu Professorinnen und Professoren: „Das ist wie eine kleine Uni-Familie.“ Im Eröffnungsgespräch mit dem Ulmer Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Uni-Präsident Professor Michael Weber wollte Sander von Letzterem wissen, woran sich die heutigen Absolventinnen und Absolventen erinnern sollen, wenn sie in zehn Jahren an die Uni Ulm zurückdenken. „Daran, dass die Universität ein Ort war, an dem sie sich entfalten und ausprobieren konnten. An dem sie nicht nur Wissen angehäuft, sondern gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen und kritisch zu denken. Und an die vielen Freundinnen und Freunde, die sie hier kennengelernt haben“, wünschte sich Weber. Er riet den Absolvierenden: „Bleibt neugierig, bleibt stabil, bleibt mutig. Bleibt lernfähig, probiert euch weiter aus. Tragt Verantwortung, wenn ihr sie tragen könnt, und seid respektvoll miteinander.“

 „Setzt euch füreinander ein, setzt euch für die Demokratie ein, setzt euch für die Wissenschaftsfreiheit ein“
Ansbacher umwarb die jungen Menschen mit Bachelor- oder Master-Abschluss oder einer Promotion, in der Stadt zu bleiben – in Ulm gebe es die niedrigste Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland, die Wissenschaftsstadt boome: „Hier habt ihr die besten Chancen für eure Zukunft!“ Den frischgebackenen Akademikerinnen und Akademikern wünschte er viel Erfolg und die Verwirklichung ihrer Träume und gab ihnen mit: „Setzt euch füreinander ein, setzt euch für die Demokratie ein, setzt euch für die Wissenschaftsfreiheit ein.“ Es seien unruhige Zeiten, in denen man sich auf die gemeinsamen Werte besinnen müsse. Für Weber, der Ende September in den Ruhestand geht, war es die letzte Abschlussfeier. Der Oberbürgermeister dankte dem Präsidenten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die tolle gemeinsame Zeit: „Der Erfolg der Stadt Ulm ist der Erfolg der Uni Ulm“, so Ansbacher. Dafür gab es großen Applaus.

Über ihre Arbeit in der Studierendenvertretung (StuVe) der Universität sprachen Jette Kirsch und Igor Mikhailov. Die Uni solle nicht nur ein Ort zum Lernen sein, sondern auch einer, an dem man sich wohlfühlt, sagte Mikhailov: „Ich denke an die Menschen, die mich begleitet haben, und die gemeinsamen Erlebnisse.“ Und Kirsch riet den Absolvierenden: „Wenn euch was nicht passt, kuckt, wo ihr was verbessern könnt. Eure Meinung ist wichtig.“

Zum Schluss gab es für die jungen Männer und Frauen noch ein Ständchen. Der Projektchor „Prof-isorium“ mit Professorinnen und Professoren sowie weiteren Mitarbeitenden der Universität und Mitgliedern des Uni-Chores sang unter der Leitung von Manuel Sebastian Haupt „Für euch soll heut‘ die Uni strahlen“ auf die Melodie von „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ und „You are the champions“ nach dem Hit von Queen, bevor Vertreter*innen der vier Fakultäten den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Abschluss gratulierten. Es folgte das Highlight des Abends: das Grande Finale mit dem spektakulären Hütewurf vor Münsterkulisse.

Nach diesem Ende des offiziellen Teils feierten die jungen Menschen und ihre Gäste noch lange auf dem Münsterplatz weiter, machten gemeinsame Fotos und tanzten bei der Schwör mal!-Party erst zu DJane Caro Line & DJ Link the Beat und dem Wiener Krawall-Punker Salò, bevor der Hauptact Drunken Masters ordentlich einheizte. Wer wollte, ließ den Abend im Cocomo Club ausklingen. Organisiert wurde die Akademische Abschlussfeier von der Abteilung Marketing der Universität Ulm.

Weitere Informationen: 
Diana Frankenhauser, Abteilung Marketing, Mail: diana.frankenhauser(at)uni-ulm.de 

Text und Medienkontakt: Christine Liebhardt

 

Rund 800 Absolvierende der Uni Ulm feiern ihren Abschluss (Foto: Elvira Eberhardt/Uni Ulm)
Die Moderator*innen Natasha Walker und Sebastian Sander interviewen Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher und den Präsidenten der Uni Ulm Prof. Michael Weber (v.l.) (Foto: Elvira Eberhardt/Uni Ulm)
Rund 3000 Gäste füllen den Ulmer Münsterplatz bei der Akademischen Abschlussfeier 2026 (Foto: Samuel Tschaffon /Uni Ulm)
Der Hutwurf vor der Kulisse des Ulmer Münsters ist der Höhepunkt der Akademischen Abschlussfeier (Foto: Elvira Eberhardt/Uni Ulm)
Der Hutwurf der Absolvierenden (Foto: Samuel Tschaffon/Uni Ulm)
Das DJ- und Produzenten-Duo Drunken Masters rockt die Schwör mal!-Party (Foto: Samuel Tschaffon/Uni Ulm)
Ein letzter Regenschauer kurz bevor es losgeht! (Foto: Elvira Eberhardt/Uni Ulm)