Wintersemester 2008/2009

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u3gu Ringvorlesung

Die u3gu bietet jedes Semester eine Vortragsreihe für Kinder und Senioren / Seniorinnen an. Die Referenten sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Ulm. Sie berichten in kindgerechter Form aus ihren Lehr- und Forschungsgebieten und freuen sich auf die Fragen interessierter, neugieriger Kinder. Die Ringvorlesung ist geeignet für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren.

"Mechanik Es geht auch ohne Elektronik"

Freitag, 21. November 2008, 15.00 Uhr im H3.
Vortrag von Herrn Prof. Marti,

Institut für Experimentelle Physik, Universität Ulm.

In dieser Experimentalvorlesung werden Experimente aus dem Gebiet der Mechanik gezeigt. Seit der Zeit der Griechen sind Gesetzmäßigkeiten der Bewegung bekannt. Welche Gesetzmäßigkeiten die Forscher beobachteten hing auch von den ihnen zur Verfügung stehenden Messmethoden ab. In der Vorlesung wird zum Beispiel gezeigen, wie Galileos Methode zur Pulsmessung funktionierte, ganz ohne Stoppuhr und genauso präzise wie heutige Messungen. Die Vorlesung wird einen Streifzug durch die Mechanik und durch die Jahrhunderte bieten.

"Nano in Sonnencreme, Zahnpasta und Milch"

Freitag, 30. Januar 2009, 15:00 Uhrim H3
Vortrag  von Frau Prof. Landfester

Geht man heute durch den Supermarkt, werden bereits viele Produkte mit "Nano" angepriesen. Dabei ist "Nano" gar nichts Neues - seit Urzeiten sind in der Milch Nanotröpfchen vorhanden, Nanopartikel aus Gold lassen Kirchenfenster rot erscheinen. Im Vortrag von Frau Prof. Landfester werden alte und neue Produkte mit Nanotröpfchen und -partikeln vorgestellt und die Möglichkeiten zum Einsatz in der Medizin gezeigt.

"Computer, die überall sind"

Freitag, 13. März 2009, 15:00 Uhr in H3
Ein Vortrag von Prof. Slomka,

Institut für Eingebettete Systeme, Universität Ulm

Fast unbemerkt hat sich der Computer in unser tägliches Leben geschlichen. Nein, hier sind nicht der Computer auf dem Schreibtisch oder die zahlreichen Notebooks gemeint, die zahlreich die Großraumabteile der Deutschen Bahn oder die Abflughallen moderner Flughäfen bevölkern. Gemeint sind die zahlreichen kleinen Helfer ohne die heute kein technisches System mehr betrieben werden kann. Die Computerisierung der Technik, ja sogar der Technik des Alltags, nahm in den sechziger Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts ihren Anfang.

Interkontinental- und Mondraketen mussten gesteuert und navigiert werden. Dies war mit klassischen Methoden nicht mehr möglich und der Digitalrechner übernahm diese Aufgaben.
Mit der Miniaturisierung der Elektronik durch integrierte Schaltungen begann eine stürmische Entwicklung. Moderne Autos werden mit einer große Menge an Computern versehen, um Bremswege zu verkürzen und die Umwelt zu schonen, das komplette Telefonnetz ist digital, Mobiltelefone und elektronisch gesteuerte Waschmaschinen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Moderne Ortungs- und Navigationssysteme unterstützen Autofahrer, Piloten und die Kapitäne der großen und kleinen Schiffe, die auf allen Weltmeeren unterwegs sind. Diese überall präsenten Computer nennt man eingebettete Systeme. Der
Vortrag soll die Besonderheiten der eingebetteten System beleuchten und aufzeigen welche Herausforderungen sich den Ingenieuren von heute und morgen stellen, um derartige Systeme zu entwerfen und zu bauen.

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