Wintersemester 2012/2013

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u3gu Ringvorlesung

Die u3gu bietet jedes Semester eine Vortragsreihe für Kinder und Senioren / Seniorinnen an. Die Referenten sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Ulm. Sie berichten in kindgerechter Form aus ihren Lehr- und Forschungsgebieten und freuen sich auf die Fragen interessierter, neugieriger Kinder. Die Ringvorlesung ist geeignet für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren.

„Stammzellen und Alterung. Eine Frage der Gene?”

Freitag, 30. November 2012, 15:00 Uhr, H11
PD Dr. rer. nat. Çagatay Günes,
Institut für Molekulare Medizin 

Alles Leben entwickelt sich aus einer Zelle. Der „embryonalen“ Stammzelle. Auch Erwachsene besitzen Stammzellen, sogenannte „adulte“ Stammzellen. Was sind Stammzellen eigentlich? Wie unterscheiden Sie sich voneinander und von anderen Körperzellen? Was sind ihre Aufgaben? Wozu werden Sie in der modernen Medizin eingesetzt und warum ist die Forschung mit Stammzellen so wichtig? Außerdem begeben wir uns auf die Spuren der Gene. Sie sind für viele Eigenschaften und Krankheiten der Menschen verantwortlich. Was sind Gene? Wie Arbeiten sie? Verändern sich die Gene im Laufe des Lebens? Das wir altern, ist ja offensichtlich, aber warum? Welche Rolle spielen dabei Gene und Stammzellen? Warum steigt im Alter das Krebsrisiko? Weltweit suchen Wissenschaftler antworten auf diese und ähnliche Fragen zum Wohle des Menschen. In diesem Vortrag werden neueste Erkenntnisse aus der Wissenschft verständlich beprochen.

PD Dr. rer. nat. Çagatay Günes

„Elektrochemie – Der Schlüssel zur Energieforschung“

Freitag, 25. Januar 2013, 15:00 Uhr, H11
Prof. Dr. Timo Jacob,

Institut für Elektrochemie

Während Themen wie Energie oder Elektromobilität uns sehr bekannt erscheinen und momentan in unterschiedlichen Bereichen unseres Alltags diskutiert werden, sind es gerade die Effekte der Grundlagen-Elektrochemie die hier eine wichtige Rolle spielen. Mit diesem Vortrag soll eine Reise in die Elektrochemie begangen werden. Angesprochen werden beispielsweise die Korrosion von Metallen, die galvanische Veredelung von Oberflächen, die elektrolytische Metallgewinnung, die Energieumwandlung bzw. -speicherung oder sogar die Reizleitung in Nervenbahnen. Es soll aufgezeigt werden, wie die Kombination von experimentellen und theoretischen Ansätzen es erlaubt, die Eigenschaften von Phasengrenzen zwischen Metallen und Flüssigkeiten (genauer Elektrolyten), also gerade den Bereichen wo elektrochemische Prozesse passieren, zu verstehen und auch zu manipulieren. Wir werden sehen, dass es gemeinsame Konzepte sind, die Brennstoffzellen, Solarzellen, oder auch Batterien, gleichermaßen bestimmen.

Prof. Dr. Timo Jacob

„Mikrobiologie - Wie Mikroorganismen leben und wie der Mensch sie nutzt“

Freitag, 22. Februar 2013, 15:00 Uhr, H11
Prof. Dr. Bernhard Eikmanns und Dr. Marcella Eikmanns,

Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie

Mikroorganismen sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Nur unter dem Mikroskop lassen sich einzellige Tiere, Pflanzen oder Pilze von den noch kleineren Bakterien unterscheiden. Besonders Bakterien findet man fast überall auf der Erde, so auch an Orten mit ganz besonderen Lebensbedingungen wie z. B. in heißen Quellen, im ewigen Eis, in der Tiefsee, in Bodenschichten ohne Sauerstoff oder im Magen-Darm-Trakt von Tieren. Einige Mikroorganismen besiedeln als Krankheitserreger den Körper von Pflanzen, Tieren und Menschen. Wir wollen in unserem Vortrag zeigen, wie Mikroorganismen sich mit Energie versorgen, um leben und sich vermehren zu können. Zur wissenschaftlichen Untersuchung eines Mikroorganismus muss eine Reinkultur, die nur den interessierenden Mikroorganismus enthält, angelegt werden. Die dazu notwendigen Arbeitsmaterialien und -methoden sowie einige wichtige Mikroorganismen möchten wir vorstellen. Außerdem wollen wir uns damit beschäftigen, wie der Mensch bestimmte Mikroorganismen nutzt, z.B. um Lebensmittel haltbar zu machen, Abwasser zu reinigen oder verschiedene Substanzen vom Waschmittelbestandteil bis zum Vitamin herzustellen.

Prof. Dr. Bernhard Eikmanns und Dr. Marcella Eikmanns

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