bwCampusNetz

Die Campusnetze der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind die Basis jeglicher elektronischer Kommunikation auf dem Campus. Sie ermöglichen den Nutzern den Zugang zu den vom jeweiligen Informationszentrum bzw. Rechenzentrum und anderen Einrichtungen angebotenen IT-Diensten (z.~B. E-Mail, Dateiablage auf Netzlaufwerken, Campus-Management-System, SAP, E-Learning-Plattform, etc.) sowie einen breitbandigen Internet-Zugang. Sie sind auch die Grundlage für weitere technische Infrastruktur wie z.~B. die Telefon-Anlage, Multimedia-Ausrüstung in den Hörsälen, Gebäudeleittechnik und Zugangskontrollen. Neben der Bereitstellung von Konnektivität spielen die aktiven Komponenten dieses Netzes auch eine wichtige Rolle beim sicheren Betrieb von Informationstechnik, z.B. durch eingebaute Firewalls.

Im Projekt bwCampusnetz arbeiten mehrere Universitäten zusammen, um abseits der Zwänge des Tagesgeschäfts, aber dennoch sehr nahe an den Realitäten des Betriebs, die Campusnetze der Universitäten zu beleuchten. Es sollen zukunftsfähige Konzepte gefunden und deren praktische Umsetzbarkeit durch prototypische Implementierungen untersucht und demonstriert werden. Hierbei werden verschiedene Bereiche betrachtet. Grundlegend ist die Netzwerkarchitektur und das -design. Hierbei soll ein Next-Generation-Campusnetz entworfen und prototypisch implementiert werden. Die Schwerpunkte der Betrachtung sollen die Themen Netzarchitektur und Segmentierung, Wireless LAN, VPN und Firewall sein. Die einzelnen Themen werden in themenbezogenen Arbeitspaketen bearbeitet. Ein weiteres Arbeitspaket beleuchtet weiterführende Aspekte der Administration von Netzwerken mit IPv6. Hinzu kommt das übergreifende Arbeitspaket Gesamtarchitektur, das die verschiedenen Arbeitspakete in Einklang bringen und auch den Wissenstransfer in andere Hochschulen beinhalten soll. Wichtige, im Rahmen der themenbezogenen Arbeitspakete betrachtete Eigenschaften sind neben der Sicherheit die Skalierbarkeit, die Zuverlässigkeit, die Verwaltbarkeit und die Automatisierbarkeit des Netzes. Alle Arbeitspakete sollen mit Hinblick auf die im IT-Grundschutz-Kompendium formulierten Anforderungen konzipiert und umgesetzt werden. Dazu wurde ein weiteres Arbeitspaket IT-Grundschutz aufgesetzt.

Das im Projekt erarbeitete Wissen soll an die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg weitergegeben werden. Hierzu sollen die erstellten Konzepte und Prototypen in Vorträgen und Workshops vermittelt werden.

Projektsteckbrief

Partner

  • KIT (Projektleitung)
  • Universität Konstanz
  • Universität Mannheim
  • Universität Stuttgart

Förderung

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Homepage

folgt.

Laufzeit

Das Projekt läuft bis zum 31.11.2024.

Ansprechpartner an der Universität Ulm

Der lokale Ansprechpartner des Projektes ist Herr Johannes Deger.


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