Informationssicherheitskonzept
Gemäß den Anforderungen der VwV Informationssicherheit des Landes Baden-Württemberg hat das kiz (wie auch die Universität insgesamt) den Auftrag, ein Information Security Management System (ISMS) aufzubauen, um einen IT-Grundschutz nach den Empfehlungen des BSI für seine zentralen und betriebskritischen Systeme zu gewährleisten. Das ISMS am kiz ist Teil des am ITIL-Prozessmodell orientierten Servicemanagements. Zur Umsetzung des Sicherheitskonzepts, zur Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und zur Organisation und Gestaltung der zugrundeliegenden Sicherheitsprozesse bei seinen Services und internen betrieblichen Abläufen hat das kiz zwei Information Security Officers (ISO) benannt, erbringt für die Universität verschiedene Dienste rund um die IT-Sicherheit und stellt eine Sammlung von Best Practice Ratgebern und Anleitungen für einen sicherheitsbewussten Umgang mit IT-Anwendungen zur Verfügung.
Informationssicherheit ist eine sehr komplexe Thematik, bei der technische und organisatorische Maßnahmen gleichermaßen zur Anwendung kommen müssen, um einen ausreichenden Schutz für die Gesamtorganisation zu erreichen. Um Ihnen dies etwas zu erleichtern, stellen wir an dieser Stelle eine Reihe von Leitfäden und Ratgebern zur Verfügung, die aus entsprechenden Empfehlungen z.B. des BSI und dem Austausch mit anderen Informationssicherheitsbeauftragten im Land Baden-Württemberg entstanden sind.
In Kooperation mit der SoSafe GmbH haben alle Beschäftigten der Universität Ulm (inkl. Vorklinik) die Möglichkeit, an Online-Kursen zur Informationssicherheit teilzunehmen. Die Bereitstellung der Kurse zur Informationssicherheit sind kein Service des kiz. Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen zu SoSafe, insbesondere betreffend den Zugang und die Regularien, an die Abt. I-3 Informationssicherheit der Universitätsverwaltung (E-Mail: cert(at)uni-ulm.de).
Der Service umfasst die Bereitstellung einer Virenschutz-Software für Rechner mit Windows-Betriebssystemen, den Betrieb eines Virenscanners auf dem zentralen E-Mail-Server sowie Maßnahmen zur Stilllegung infizierter Systeme.
Mit einem Nutzerzertifikat kann die E-Mail-Kommunikation abgesichert werden (Signieren oder Verschlüsseln), während mit einem Serverzertifikat eine Transportverschlüsselung bei der Datenübertragung (insbesondere bei Web-Diensten) ermöglicht wird. Das kiz kann über einen externen Zertifikatsanbieter für Mitglieder der Universität Ulm sowohl Nutzer- als auch Serverzertifikate bereitstellen.