Backup
Service-Kategorie: Backup & Storage
Der zentrale und campusweite Backup-Dienst steht allen Abteilungen der Universitäten Ulm, Konstanz und Tübingen zur Verfügung. Hierbei können Daten von Abteilungsservern und in Ausnahmefällen von lokalen PCs automatisch nach Zeitplänen über das Netzwerk gesichert werden bzw. bei Bedarf restauriert werden. Die Sicherung privater bzw. nicht universitärer Geräte bedarf einer Einzelfallentscheidung und ist im Allgemeinen nicht vorgesehen.
Leistungsmerkmale
Software & Dokumentation
- Klienten-Software zur Installation auf den Backup-Knoten wird für alle gängigen Betriebssysteme (für NAS Systeme in der Regel nicht verfügbar) über das Downloadportal zum Download bereitgestellt. Dasselbe gilt für Updates bzw. Bug-Fixes. Zum Download sind ein Login mit dem kiz-Account sowie ein Status als Beschäftigter erforderlich. Verbundsmitglieder erhalten die Binaries entweder vom Serviceowner selbst oder bekommen Zugiff auf das Repo.
- Bereitstellung eines Klienten wird den zuständigen Kunden per Ticket mitgeteilt.
- Bereitstellung einer Übersicht von Dateien bzw. Verzeichnissen je nach unterstütztem Betriebssystem, die standardmäßig vom Backup ausgenommen sind (default Excludes).
Datensicherung
- Sicherstellung der Backup-Grundversorgung. Als Grundversorgung wird das Backup und die Möglichkeit zum Restore gemeint. Zur Sicherstellung einer fairen Versorgung aller Einrichtungen können die maximale Anzahl von Klienten bzw. die Gesamtdatenmenge einer Einrichtung beschränkt werden. Das angegebene Volumen der Grundversorgung kann im Rahmen von technischen Neuerungen bzw. der Weiterentwicklung des Dienstes nach oben angepasst werden. Diese Entscheidungen treffen die Team-/Abteilungsleiter mit dem Service-Owner.
- Datensicherung automatisiert nach Zeitplan. Startzeiten zur automatisierten Datensicherung sind in der Regel täglich bzw. werktags. Möglichkeit händisch Backups zu starten ist möglich, wird aber nicht empfohlen (Backupverantwortung wird somit übergeben).
- Um den reibungslosen Betrieb gewährleisten zu können, darf die für das Backup benötigte Zeit von Klienten im allgemeinen 24 Stunden nicht überschreiten. Sollte dies dauerhaft nicht gewährleistet werden können, so behält sich das kiz einen Ausschluss des Systems von der angebotenen Dienstleistung aus betrieblichen Gründen vor. Im Bedarfsfall, etwa zur Durchführung von Wartungsarbeiten, behält sich das kiz auch den Abbruch laufender Sicherungen vor. Bei sogenannten "Langläufern", die mehrere Tage brauchen, muss es einen Grund geben (schlechte Netzwerkanbindung ist keins!)
- Fehlermeldungen und weitere Statusmeldungen werden regelmäßig an die hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. Über den Status von Backup-Jobs erfolgt eine tägliche Benachrichtigung, darüber hinaus erhalten Nutzer einen wöchentlichen Status-Report.
- Für den Dienst sind dauerhaft regelmäßige Verbindungen zwischen Klient und Server zwingend notwendig, da sonst der Verlust bis hin zu sämtlichen Backup Daten droht - für den Erhalt der Daten ist wenigstens monatlich eine erfolgreiche Sicherung nötig. Wenn Jobs abbrechen oder in Fehler laufen, muss davon ausgegangen werden, dass die Sicherung Lücken beinhaltet oder nicht mehr konstant ist. Diese Situation kann man mit weiteren Jobs (max. Full-Jobs) behoben werden.
- Optional besteht die Möglichkeit, bei Bedarf eigene Programme in den Backup-Job auf den Klienten mit einzubinden, entweder vor und/oder nach dem eigentlichen Backup-Lauf. Für Funktionalität und ggf. Fehlerbehebung sind dabei die Betreiber der Systeme ebenso verantwortlich wie für den Betrieb ohne diese besonderen Programme.
- Optional können Daten auf dem Klienten mithilfe von selbst signierten Zertifikaten verschlüsselt werden. Für die Verwaltung der elektronischen Schlüssel ist der Nutzer verantwortlich. Bei einem Verlust der Schlüssel besteht keine Möglichkeit, die Daten im Backup zu entschlüsseln.
- Transportverschlüsselung ist aktiv und Pflicht. Wenn ein Klient dies nicht möchte, ist es vom Backup ausgeschlossen.
- Die Sicherung lokaler Backup-Lösungen ist ausgeschlossen (z.B. indirekte Backups von Client-PCs auf einen Instituts-Server, der dann wiederum alle Daten mit dem Backup-Service des kiz sichert). Ebenso ist die Sicherung von virtuellen Disk-Images im Interesse der Nutzer ausgeschlossen, um damit einhergehende Inkonsistenzen zu verhindern.
Daten restaurieren
- Die Restaurierung erfolgt in der Regel durch das kiz nach entsprechender Beauftragung durch den Nutzer. Optional kann die Restaurierung auch vom Nutzer selbst vorgenommen werden. Hierfür ist auf dem Klienten eine zusätzliche Schnittstelle (bconsole) zu installieren.
- Mit kontinuierlich laufendem Backup am Klienten kann mindestens tagesgenau auf den Datenstand der letzten zwei Wochen bzw. in gröberen Zeitintervallen auf den der letzten drei Monate zurückgegriffen werden, vorausgesetzt alle Backup-Jobs sind gelaufen.
Support
- Ein 1st und 2nd Level Support wird für Nutzer der Universität Ulm geleistet.
- Weitere Nutzer des Backupverbundes wenden sich zunächst an das dortige Rechenzentrum. Von dort wird ggf. an den 2nd Level Support des kiz eskaliert.
Nutzergruppen
Einrichtungen (bzw. deren Beschäftigte), die zu den Universitäten Ulm, Tübingen oder Konstanz gehören.
Dienstleistungszeiten
24 x 7 x 365
Antragsmodalitäten
Für jeden Backup-Klienten (Rechner) muss ein Antrag zur Einrichtung des Backups gestellt werden.
Nutzer der Universitäten Konstanz und Tübingen beantragen den Backup-Service über das dortige Rechenzentrum. Nach Prüfung übermittelt das Rechenzentrum dem kiz die erforderlichen Angaben zur Einrichtung des Backup-Klienten.
Gebühr / Entgelt
Einrichtungen der Universität Ulm werden für den Dienst im Rahmen der Grundversorgung keine Gebühren und Entgelte in Rechnung gestellt.
Nutzern der Universitäten Konstanz und Tübingen können ggf. Entgelte durch ihre jeweiligen Rechenzentren in Rechnung gestellt werden. Es gelten die örtlich festgelegten Konditionen.
Hinweise zu Installation und Nutzung
Mit der Teilnahme an diesem Dienst erkennen Sie die Benutzungsordnung des kiz an, insbesondere, dass es sich bei Sicherungen um Daten der Universität handelt und Informationssicherheit gegeben ist.
- Download der Bacula Client-Software
- Anmeldung mit dem kiz-Account am Hochschuldiensteportal
- Menü "Software zum Herunterladen"
- Auswahl Systemsoftware "Bacula Enterprise Edition (BEE)"
- Auswahl für Ihr Betriebssytem entweder als 32-bit oder 64-bit Version
- Zur Information:
Exclude-Listen, die temporäre Verzeichnisse, Caches usw. von der Sicherung ausnehmen, sind abhängig vom verwendeten Betriebssystem definiert und grundsätzlich für alle Klienten aktiv. Diese Listen werden in der Einrichtungsphase Ihres Klienten sowie auf Wunsch bereitgestellt.
Kommunikations- und Informationszentrum (kiz)
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